Spuren von historischen Produktionsstätten
(Getreide-)Mühle
Zu finden: Mühlenstraße
Die Getreidemühle in der nach ihr benannten Straße ist zum Teil bis heute erhalten geblieben, wird jedoch jetzt zur Stromerzeugung genutzt. Die Reste der alten Getreidemühle sind noch heute zu erkennen.
Bergmühle
Zu finden: Von Grasdorf Richtung Holle kommend vor der Innerste-Brücke links abbiegen
Die seit 1934 stillgelegte historische Bergmühle liegt auf einer kleinen Innerste-Insel in der Nähe von Grasdorf.
Urkundlich erwähnt wurde die Bergmühle im 13. Jahrhundert, laut alten Aufzeichnungen gab es sie bereits 900 nach Christus.
Am Fuße des Ohebergs liegt die Bergmühle versteckt auf einer kleinen Insel, die von der Innerste und den Mühlengraben eingegrenzt wird. Der Berg gab der Wassermühle den Namen.
Die heutigen Eigentümer sagen darüber:
700 bis 800 nach Chr. wurden in Norddeutschland die ersten Wassermühlen gebaut. Es bestand Mühlenzwang, nur die Kirche und Grafen durften eine Mühle betreiben. Die Bergmühle gehörte dem Hochstift Hildesheim an. Die Bergmühle wurde 900 n.Chr. mit einem Hufe Land als Lehen Johann v. Gustedt gegeben. Im 12. Jahrhundert waren die Getreidemühlen die Banken der Mächtigen. Die Bergmühle ist ein Faustpfand des Bischofs von Hildesheim gewesen. 1303 hat Bischof Siegfried die verpfändete Bergmühle an Johann v. Gustedt zurückbezahlt. Nach der Hildesheimer Stiftsfede 1519-1523 gehört die Mühle zu Braunschweig-Wolfenbüttel. 1890 erhielt die Bergmühle eine Turbine und das Mühlrad wurde ausgebaut. Die Turbine wurde 1939 entfernt und bis 1942 stillgelegt. Mein Großvater Erwin Zude kaufte 1961 die Bergmühle vom Kulturamt, seitdem ist die Bergmühle nun im Familienbesitz. 1975 wurde der angrenzende idyllische Campingplatz mit altem Baumbestand angelegt.
Diesem Link folgend gibt es eine Auflistung aller bekannten Müllernamen.