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Monumente

Ehrenmal

Zu finden: an der B243 von Nette in Richtung Hildesheim in der Kurve kurz vor der Kuppe des Weinberges bzw. vor dem Café/Restaurant Am Weinberg

Auf der Höhe des Netter Weinbergs, dicht neben der B243 Hildesheim-Seesen, errichtete die Dorfgemeinde Nette gemeinsam mit den Bewohnern des jenseits des Berges liegenden Gutes Söder nach dem 2. Weltkrieg ein Ehrenmal im Gedenken an ihre Gefallenen beider Kriege des 20. Jahrhunderts.

Brandissäule

Zu finden: an der B243 von Nette in Richtung Hildesheim, im Wald auf der linken Seite, kurz nachdem man das Café/Restaurant Am Weinberg passiert hat.

Nur etwa 200 Meter vom Ehrenmal (siehe oben) entfernt befindet sich ein weiteres Denkmal, das fast genau 100 Jahre zuvor auf dem Weinberg errichtet wurde. Es handelt sich dabei um die Brandissäule, die an die erste Landvermessung von 1821 bis 1825 in dieser Gegend unter Leitung des Legionsoffiziers Kapitän Eberhard von Brandis erinnert. Die etwa vier Meter hohe Sandsteinsäule wurde gestiftet vom damaligen Besitzer des Gutes Söder, Graf Andreas Otto von Stolberg-Söder. Die Säule ist geschmückt mit einer Windrose mit vergoldeter Nordnadel und farbig-facettierter Glaskugel, weshalb sie im Volksmund auch Sonnenuhr genannt wird, sowie einer Tafel mit der Inschrift: Schone das, was so viele erfreut und niemand beleidigt.

Erinnerungsstein Dorfgemeinschaft & Grabsteine

Zu finden: auf dem Kirchhhof der Trinitatiskirche

Auf dem Kirchhof rund um die Trinitatiskirche, der, wie in den meisten Dörfern, ursprünglich als Friedhof diente, sind nur wenige Gabsteine erhalten geblieben.

Bei dem am Fuße der Ostwand der Kirche aufgestellten Stein handelt es sich um den Grabstein des 1888 in Nette verstorbenen Pastors Bierwerth. Sein Grab lag ursprünglich allerdings auf dem heute nicht mehr existierenden zweiten Friedhof am Nordrand des Dorfes. Der Grabstein wurde erst nach dessen Auflösung 1966/67 hierher gebracht, leider ohne das verlorengegangene und ehemals dazu gehörende Steinkreuz.

Darüber hinaus sind zwei weitere Grabmale auf der Ost- und Nordseite der Kirche erhalten geblieben, die noch an die Zeit erinnern, als die Verstorbenen in Nette auf dem Kirchhof beerdigt wurden. Heute bestatten die Netter ihre Verstorbenen auf dem Friedhof am Lönsweg, der Straße, die von Nette nach Henneckenrode führt.

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