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Bärbel Rehberg, geboren 1937 in Hildesheim und seither hier beheimatet, beschreibt in ihren Gedichten unter anderem ihre traumatischen Kriegs- und Nachkriegserlebnisse. Der Auslöser, ihre innere Auseinandersetzung mit den Zeitläufen niederzuschreiben, war der Aufruf eines Redakteurs der Hildesheimer Allgemeinen Zeitschrift. Dieser bat Augenzeugen, anlässlich des 40. Jahrestages des Luftangriffs auf Hildesheim über die Zerstörung ihrer Heimatstadt zu berichten. Für Bärbel Rehberg bot sich damit ein Ventil, die lang aufgestauten Gedanken zu Papier zu bringen und sie begann mit knapp 50 Jahren zu schreiben.

Der ihr eigene Humor, der auch aus ihren Gedichten spricht, half ihr, die Erinnerungen an ihre schwere Kindheit und Jugend zu verarbeiten. Das Ergebnis war ihr erstes Buch, Gedankendichte, 1999 im Selbstverlag erschienen. Auch danach sprudelten die Gedanken unaufhörlich weiter. Noch immer versucht Bärbel Rehberg ihr Leben meditativ zu erkunden und schreibend zu bewältigen. In ihrem zweiten Buch Viele Gedanken - Neue Gedichte, 2006 erschienen bei Books on Demand, befasst sie sich überwiegend mit aktuellen Themen und präsentiert ihre ganz eigenen Antworten. Sarkastisch und zugleich in erfrischender Versform beschreibt die Autorin, wie sie die Welt sieht.