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Prima Klima


Wasserkraft Heinder Mühle

Der Betrieb der Heinder Mühle (Innerste-Mühle) wurde zwar 1954 eingestellt, die Wasserkraftanlage produziert aber weiterhin und nun mittels zweier Turbinen erfolgreich Strom, der in das Netz der e.on Avacon AG eingespeist wird.


Windkraftanlage und Solarpark Deponie Heinde

Seit Abschluss der Verfüllung auf der Deponie im Jahre 2005 sind dort Anlagen zur Energiegewinnung entstanden.

Bereits seit 1992 wird das Deponiegas, das bei der Verrottung entsteht, aufgefangen und in einem kleinen Kraftwerk zur Stromerzeugung genutzt. Der so erzeugte Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Im Jahr 2017 wurde die Anlage technisch nachgerüstet. Seitdem wird die Sickerwasserkläranlage unabhängig vom Stromnetz betreiben und der überschüssige Strom weiterhin ins Netz einspeist. Von dieser Energiegewinnung profitieren ca. 280 Haushalte.

Von 2010 bis 2012 wurde zudem gemeinsam mit dem Landkreis, einigen öffentlichen Einrichtungen und privaten Investoren eine Photovoltaik GmbH gegründet. Diese GmbH ist die Betreiberin der Photovoltaikanlagen auf dem Mittelberg, dem Gelände der Altdeponie Lechstedt und auf der Umschlaghalle in Heinde. Die Anlagen haben eine Gesamtfläche von 13.220 m2 und erzeugen im Jahr ca. 1.800.000 kWh sauberen Strom. Diese Energie reicht für ca. 450 Haushalte.

Unter Federführung des Landkreises mit privaten Investoren entstanden darüber hinaus Ende 2014 zwei Windkraftanlagen, die mittlerweile zum Wahrzeichen des Energieberges geworden sind. Die beiden Rotoren erzeugen im Jahr ca. 13.000.000 kWh Strom – genug Energie, um eine Gemeinde mit knapp 4.000 Einwohnern ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.


800 Bäume - Pflanzaktion am Gut Walshausen

Zur 800-Jahr-Feier des Gymnasiums Andreanum in Hildesheim startete im November 2025 eine umfangreiche Baumpflanzaktion auf einer gut 3000 Quadratmeter großen Fläche des Gutes Walshausen. Auf Initiative von Abiturienten des Jahrgangs 1979 setzten zahlreiche Helfer mit Unterstützung und nach Beratung mit dem Ehepaar von Kielmansegg/von Twickel 800 junge Pflanzen in die Erde. Von Twickel hatte die Pflanzen gestiftet und sorgsam ausgesucht, damit ein ökologisches Habitat entstehen kann, in dem heimische Tiere und insbesondere Vögel zukünftig Unterschlupf und Nahrung finden können. So wurden sieben Baumarten gepflanzt, die allesamt zu den von Tieren bevorzugten Fruchtträgern gehören: Elsbeeren, Wildkirschen, -birnen und -rosen, Stieleichen, Walnüsse und Ebereschen, die in dieser Zusammenstellung auch zur Ansiedlung vieler vor- und nachgeordneter Arten führen werden.