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Kultur in der Region Hildesheim

Allgemeine Informationen

Geschichte(n) einer Stadt

Entdecken Sie im wiederaufgebauten Amtshaus der Knochenhauer die Geschichte und die Geschichten Hildesheims. Befreit vom Staub der Jahrhunderte wird hier das faszinierende historische Panorama einer Stadt erlebbar, die in fast 1200 Jahren europäischer Geschichte ein unverwechselbares kulturelles und politisches Profil erwerben, entwickeln und bewahren konnte.

Mit allen Sinnen erleben: Begeben Sie sich auf eine lebendige Zeitreise und entdecken Sie einmalige Objekte der Ur- und Frühgeschichte dieser Region, begegnen Sie berühmten Hildesheimer Persönlichkeiten, lassen Sie sich faszinieren von der zeitlosen Eleganz der Nachbildungen des Hildesheimer Silberfundes und der Schönheit der Prunkstücke aus dem Tafelsilber des Fürstbischofs Friedrich Wilhelm von Westphalen.

Erste Museumsebene: Sonderausstellung
In diesem Stockwerk zeigen wir Sonderausstellungen zu einzelnen Aspekten der Stadtgeschichte Hildesheims. Die Themen sind dabei vielfältig und spannend aufbereitet, so dass sich ein Besuch im Museum immer wieder lohnt. Jede Schau hat ihre ganz eigene Atmosphäre und bietet museumspädagogische Aktivitäten wie Führungen, Workshops und Kindergeburtstage, die den Besuchern das Eintauchen in die Vergangenheit ermöglichen. Vom 25. März bis 11. September 2011 zieht mit "Wilhelm Pelizaeus. Kaufmann, Sammler, Museumsgründer" Aufbruchstimmung des 19. Jahrhunderts und orientalisches Flair ins Stadtmuseum ein.

Zweite Museumsebene: Von der Ur- und Frühgeschichte bis zum Hildesheimer Silberfund
Am Beginn der Dauerausstellung begibt sich der Besucher auf eine Zeitreise in die Kulturgeschichte der Region. Die wichtigste archäologische Entdeckung, die der Boden Hildesheims barg, machten preußische Soldaten, die 1868 einen Schießstand bauen wollten und dabei auf einen Hort von rund siebzig prächtigen silbernen Gefäßen stießen: Den Hildesheimer Silberfund! Die reich verzierten Schalen, Becher und Kannen aus römischer Zeit avancierten im Zeitalter des Historismus zu begehrten Vorbildern für das Kunstgewerbe.

Dritte Museumsebene: Die Stadt im Mittelalter
Das Mittelalter war die hohe Zeit Hildesheims. Archäologen haben bei ihren Ausgrabungen zahlreiche Alltagsgegenstände gefunden, die vor allem aus dem Spätmittelalter stammen. Dazu zählt das Inventar einer Badestube aus dem 14. Jahrhundert, die zu den am besten erforschten historischen „Wellness-Oasen“ in Deutschland gehört. Einen Eindruck vom Hildesheimer Alltagsleben im ausgehenden Mittelalter kann der Besucher am Beispiel der Familie des Schneiders Antonius Lautensack bekommen. Auf den Spuren der fiktiven Familie dieses Handwerkers, die mit großformatigen Illustrationen vorgestellt wird, erlebt er den Michaelistag des Jahres 1480. Zahlreiche Mitmachstationen ermöglichen einen spielerischen Umgang mit der Geschichte.

Vierte Museumsebene: Das Zeitalter der Industrialisierung
Die aufkommende Industrialisierung prägte Hildesheim weniger stark als andere Städte. Aber auch Hildesheim erlebte ab 1850 in wirtschaftlicher, technischer und kultureller Hinsicht einen beträchtlichen Wandel. Typische Produkte „made in Hildesheim“ sind im Stadtmuseum zu sehen, darunter ein „Sparherd“ der Firma Senking, die auch die Küche des Berliner Reichstages ausstattete. Der Besucher kann auf den Holzbänken einer Straßenbahn Platz nehmen, um eine filmische Reise durch das vergangene Straßenbild Hildesheims zu erleben. Möbel aus dem Biedermeier und dem Empire stehen für die bürgerliche Wohnkultur des 19. Jahrhunderts. Im Reichstag wurde Hildesheim ab 1922 durch die Sozialdemokratin Elise Bartels vertreten. Dem Leben dieser couragierten Frau, die nach dem Ersten Weltkrieg die Arbeiterwohlfahrt mitbegründete, ist ein eigener Abschnitt der Dauerausstellung gewidmet.

Fünfte Museumsebene: Das fürstbischöfliche Silber
Zum Abschluss seines Rundgangs durch die Stadtgeschichte steht der Besucher direkt unter dem Hahnenbalken des „schönsten Fachwerkhauses der Welt“. Im höchsten Stockwerk des Hildesheimer Wahrzeichens wird ein prächtiges Silberservice präsentiert, das zu den wichtigsten komplett erhaltenen Rokoko-Geschirren in Deutschland gehört.

Der Museumspädagogische Dienst bietet ein umfangreiches Angebot für Schulklassen und Erwachsenen-Gruppen. Informationen hierzu sowie Tarife und Anmeldungen für Führungen und Workshops auf telefonische Anfrage.

Öffnungszeiten

  • Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr

letzter Einlass 17.30 Uhr

  • Montag geschlossen
  • Karfreitag und Ostersonntag: 10.00 – 18.00 Uhr
  • Ostermontag: geschlossen

Eintrittspreise

  • Erwachsene/ Ermäßigt: 2,50 €/2,00 €
  • bei Sonderausstellungen: 3,00 €/2,00 € pro Person
  • Erwachsene in Gruppen ab 12 Personen: 2,50 €/2,00 €
  • Kinder bis 6 Jahre/ 6 bis 14 Jahre: frei/1,50 €
  • Schüler in Gruppen ab 12 Personen: 1,00 €
  • Familienkarte: 6,00 € (2 Erw. + bis zu 2 Ki. von 6 bis 14 J.)
  • Kombikarte für Erwachsene für: zum Preis von 15,00 €, kann über mehrere Tage verwendet werden, ein Jahr gültig

Verwandte Links

Kontakt

Raum B 100
Bischof-Janssen-Str. 31
31134 Hildesheim
Telefon: 05121 309-6010
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