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Kultur in der Region Hildesheim

Nienstedt

Nienstedt ist der kleinste der drei zur Gemeinde Despetal gehörenden Orte. Insgesamt leben im Despetal heute ca.1.300 Menschen, davon knapp 130 in Nienstedt. Seit dem 1.März 1974 gehört die Gemeinde Despetal mit sechs weiteren Gemeinden zur Samtgemeinde Gronau (Leine). Die beiden Nachbarorte Eitzum und Barfelde sowie der Verwaltungssitz Gronau sind von Nienstedt über die L 482 innerhalb kurzer Zeit zu erreichen, Eitzum außerdem über einen wunderschönen, etwas höher gelegenen Wirtschaftsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über das Despetal.

Am 1. November 2016 wurde die Gemeinde in die vergrößerte Stadt Gronau (Leine) eingemeindet und gehört durch die Fusion der Samtgemeinden Gronau und Duingen seit demselben Jahr und der Samtgemeinde Leinebergland an.

In einem Artikel der Hildesheimer Zeitung vom 5.5.1962 wird das Dorf Nienstedt als »beschaulicher, blühender Garten« bezeichnet und es heißt weiter: » Eigentlich müsste hier immer Frühling sein. Die blühenden Obstbäume sehen lustig aus zwischen den »großkarierten« Mauern der alten niedersächsischen Fachwerkhäuser«. Den Nienstedtern liegt ihr Ort offensichtlich sehr am Herzen und so ist es nicht verwunderlich, dass man im Rahmen des Kreiswettbewerbes »Unser Dorf soll schöner werden« den zweiten Platz erreichte.

Dieser also durchaus nicht nur im Frühling hübsche Ort wird urkundlich erstmals von Bischof Adelog von Hildesheim im Jahre 1174 unter dem Namen »Nienstide« erwähnt, der Wettbergsche Hof war damals Sommersitz des Hildesheimer Bischofs. Von Bischof Konrad II. (1221-1246) ist überliefert, dass Nienstedt als sein Lieblingssitz galt.

1962 kam die HAZ in ihrem Artikel zu folgendem Schluss: » In Nienstedt geht die Zeit beschaulich dahin. Hier gibt es keine Geschäfte, keinen Schuhmacher, keinen Tischler, keinen Bäcker und keinen Schlachter. Aber man lebt darum nicht schlecht in diesem wunderschönen Weltwinkel. Man lebt stiller und vielleicht auch gesünder dort.« Und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Der germanische Krieger im Wappen von Nienstedt nimmt Bezug auf die bronzezeitlichen Hügelgräber in den Waldgebieten von Nienstedt und Eitzum.

Zu Nienstedt gibt es eine privat betriebene Internetseite: www.barfelde.eu


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