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Draussen in der Natur


Gärten und Parkanlagen

Spiel- und Bolzplatz

Zu finden: Am hohen Felde

Platz zum Spielen und Toben haben die Kinder des Dorfes auf dem Segester Spiel- und Bolzplatz.

Grillplatz mit Bahnanschluss

Zu finden: Zum Grillplatz folgt man der Straße „Am hohen Felde“ Richtung Norden. Am Ende der Straße überquert man die Bahnhofsallee und geht auf der gegenüberliegenden Seite auf dem Wirtschaftsweg weiter geradeaus. Kurz nach der alten Eisenbahnbrücke liegt auf der rechten Seite Segestes Biotop mit Streuobstwiese, Spielgeräten und Grillgelände.


Biotope

Streuobstwiese am Grillplatz an der Burgstelle

Dort, wo einst die Burg Segeste gestanden haben könnte, haben die Bewohner von Segeste das Gelände für die Dorfgemeinschaft mit einer Grillhütte und Sitzplätzen nutzbar gemacht. Auch eine Streuobstwiese mit vielen unterschiedlichen Obstbäumen gibt es hier – ein idyllischer Platz im Grünen.

Zu verdanken hat die Dorfgemeinschaft diesen wunderschönen Platz im Grünen der Initiative der Schutzgemeinschaft Wald und Flur Segeste, die schon in den 1960er Jahren gegründet wurde und bis heute mit über 170 Mitgliedern aktiv ist.


Magische Orte

Die Burgstelle von Segeste

„Ältere Bewohner von Segeste berichten, dass gegen Ende des 19. Jh. noch Reste von Bauten auf einem Acker zu finden waren, der noch heute „Burgstelle“ heißt. Graf Werner von Götz-Wrisberg veranlasste aufgrund der mündlichen Überlieferungen im Jahr 1905 eine Grabung, bei der er auf Mauerreste, Pferdemist und Münzen stieß. Wilhelm Gellert und der damalige Leiter des Roemer- und Pelizaeus-Museums, Dr. Roemer, gruben 1935 und 1936 noch einmal auf diesem Acker. Aus Geldmangel mussten die Grabungen eingestellt werden, doch war Dr. Roemer sich sicher, Spuren einer frühen Besiedlung gefunden zu haben. So ganz scheint noch immer nicht geklärt zu sein, ob „unser“ Segeste Schauplatz dieser spannenden Geschichte war, oder ob es doch ein anderer Ort, weiter östlich, mit ähnlichem Namen war, in dem sich Thusnelda in Arminius verliebte.“

(Zitat aus: Segeste – idyllisches Dorf mit Burgstelle und spannender Historie, in Hartmann, Sabine, 1025 Jahre Sibbesse – Chronik der Samtgemeinde Sibbesse, S.116)


Naturdenkmäler

 Für die Segester Landwirte war es einst selbstverständlich, einen schönen Baum auf die Grundstücksgrenze zur Dorfstraße zu pflanzen. Ob sie sich damals abgesprochen haben oder es dem Zufall überlassen blieb – man entschied sich offenbar immer für ein Gewächs, das der Nachbar nicht gewählt hatte. So findet man in Segestes Straßen heute die unterschiedlichsten Hofbäume, u.a. Eichen, Kastanien, Linden und Buchen, die zwar nicht in die Liste der Naturdenkmäler aufgenommen wurden, aber dennoch prächtig sind. Dazu gehören auch eine Stieleiche am Ortsausgang Ri. Wrisbergholzen und die Linde an der ehemaligen Schule an der Bahnhofsallee

Die große Stieleiche am Friedhof drohte vor Jahren einzugehen und sollte nach Entscheidung der Gemeinde Sibbesse daher gefällt werden. Mit diesem Gedanken mochten sich die Sibbesser jedoch nicht abfinden. Die Schutzgemeinschaft Feld und Flur Segeste übernahm stattdessen Rettung und Pflege des Baumes – und so steht sie heute noch dort.

Von den ehemals vier schattenspendenden Lindenbäumen auf dem Schulhof der alten Schule ist dagegen nur noch ein prächtiges Exemplar erhalten geblieben.


Aussichtspunkte

Einen schönen Blick auf Segeste hat man vom Waldrand nördlich des Ortes aus. Dazu folgt man der Straße Am hohen Felde Richtung Norden/Ortsausgang, überquert die durch den Ort führende Bahnhofsalleeund geht über die gegenüberliegend weiterführenden Wirtschaftsweg, den Burgstellenweg, weiter in nördlicher Richtung aus dem Ort hinaus. Nach wenigen Minuten verläuft der Burgstellenweg unter einer der alten Eisenbahnbrücken her. Weiter geht es immer geradeaus und bergauf bis zum Wald, wo am Rand eine Bank auf Spaziergänger wartet.


Rad- und Wanderwege

Über ein eigenes Rad- und Wanderwegenetz verfügt Segeste nicht, aber viele Wege rund um den Ort und in die Nachbardörfer sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden.

Durch die Feldmark kann man sowohl in Richtung Gronau als auch nach Bad Salzdetfurth radeln.

In den direkten Nachbarort Almstedt führt ein eigens angelegter Radweg.