Inhalt

Draußen in der Natur



Gärten und Parkanlagen

Spielplätze in Söhlde

Die Söhlder Kinder haben die Möglichkeit, auf vier Spielplätzen zu toben und zu klettern:

Im Neubaugebiet im Friedrich-Deike-Ring, am anderen Ende des Dorfes in der Ostpreussenstraße, an der Grundschule, Schulstraße 1 und unter schattenspendenden großen Bäumen an der Martin-Luther-Kirche.


Aussichtspunkte 

Barbecker Berg

Zu finden: südlich von Söhlde, Aufstieg über „Hinterm Knick“

Vom Barbecker Berg hat man einen weiten Blick über die Umgebung von Söhlde. Der Aufstieg beginnt an der Martin-Luther-Kirche in Söhlde: Von der Wolfenbütteler Straße führt der Weg über „Hinterm Knick“ vorbei an Sportanlagen, Hallenbad und Oberschule hinauf. Oben angekommen, öffnet sich zwischen den Kreidewerken Dammann und Loges ein weiter Blick bis nach Bad Salzdetfurth.

Ein Stück weiter entlang der Landstraße 475 bietet sich rechter Hand ein imposanter Ausblick auf die Steinbrüche der Kreidewerke. Auf der gegenüberliegenden Seite reicht die Sicht bis Woltwiesche und Lengede.

Am höchsten Punkt des Berges führt ein Feldweg in ein kleines Wäldchen, wo der Gedenkstein der alten Bockmühle an die 1970 abgebrannte Kreidemühle erinnert – einst das Wahrzeichen von Söhlde.


Die Innerste

Die Fuhse und der Westerbach bei Söhlde

Zwischen Steinbrück und Lohne fließt die Fuhse, ein Nebenfluss der Aller, der das Landschaftsbild seit Jahrhunderten prägt. In Söhlde selbst spielt der Westerbach eine wichtige Rolle. Er wurde nie vollständig begradigt, sondern durch wasserbauliche Maßnahmen lediglich hochwasserfest gemacht, nachdem es früher regelmäßig zu Überflutungen kam.

Historisch gesehen waren Flüsse und Bäche wie die Fuhse oder die Innerste entscheidend für die landwirtschaftliche Nutzung. Ihr Wasser wurde zur Bewässerung und vor allem zum Antrieb von Mühlen genutzt. Während an der Innerste zahlreiche Korn- und Walkmühlen entstanden, trieb in Söhlde die Windkraft die Kreidemühlen an. Doch auch hier spielte das Wasser eine Rolle, etwa durch kleine Kraftwerke, die später den Betrieb elektrifizierten.

Die Fuhse gehört zum Flusssystem von Aller und Leine, die Innerste dagegen mündet in die Leine. Gemeinsam bilden sie ein zusammenhängendes Wassernetz, das die Landschaft zwischen Harz und Weser entscheidend formte. So wie die Innerste für das Hildesheimer Land prägend war, beeinflusste die Fuhse das Leben in Söhlde und Umgebung: Sie brachte fruchtbare Böden, stellte aber auch immer wieder eine Gefahr durch Überschwemmungen dar.


Rad- und Wanderwege

Natur erleben rund um Söhlde

In und um Söhlde gibt es viele schöne Plätze, um frische Luft zu schnappen, den Blick schweifen zu lassen und die Ruhe der Natur zu genießen. Ob zu Fuß oder mit dem Rad – die abwechslungsreiche Landschaft lädt zu entspannten Touren ein.

Praktische Tipps und Routen findet man auf der Homepage der Gemeinde www.soehlde.de oder unter www.nette-innerste.de. Dort gibt es Flyer mit Vorschlägen für Wanderungen und Radtouren. Unterwegs entdeckt man die typischen historischen Mühlen oder die alten Kreidebrüche, die spannende Einblicke in die Geschichte der Region geben.

Baumlehrpfad in Söhlde

Ein Rundgang durch Söhlde lässt sich ideal mit einem Spaziergang auf dem Baumlehrpfad verbinden. Ausgangspunkt ist die Evangelische Kirche im Ortszentrum. Von dort führt der Weg über die Wolfenbütteler Straße in die Lesser Straße, bevor links der Abzweig „Am Berge“ erreicht wird. 

Nach etwa 500 Metern biegt der Pfad nach rechts ab, führt am Tennisplatz des TSV Söhlde entlang und mündet in den Bereler Weg. Hier haben Spaziergänger die Wahl: Nach links gelangt man in das idyllische Waldstück des Bereler Ries, nach rechts führt der Bereler Weg zurück ins Dorf. Dieser besonders reizvolle Abschnitt ist von zahlreichen Baumarten gesäumt, die nicht nur Schatten spenden, sondern auch Gelegenheit bieten, die Vielfalt der heimischen Natur kennenzulernen. Wer jedoch geradeaus zum Tennisplatz weitergeht und den Rottenweg und dann Im Westerbach einschlägt, kommt an der alten Kreidemühle vorbei – ein historisches Zeugnis der langen Tradition der Kreideverarbeitung in der Region.

Für den gesamten Weg sollte man rund eine Stunde einplanen – mit einem Abstecher zur Mühle etwas länger. Der Baumlehrpfad verbindet Naturerlebnis und Erholung auf besondere Weise.