Inhalt

Draußen in der Natur


Gärten und Parkanlagen

Spielplatz Tosmarblick

Zu finden: Tosmarblick



Besondere Vegetation

Heidekraut

Schwarze Heide

Zu finden: Am Südwesthang des Mühlenbergs

Wenn man auf den Mühlenberg in Richtung Barienrode geht, sieht man bald auf der linken Seite eine Heidelandschaft, die im August dunkelrot blüht und ungefähr 10 Hektar groß ist. Von dort hat man einen herrlichen Blick ins Tal und man kann man weiterwandern bis Diekholzen, zum Heidekrug oder geradeaus bis Barienrode.

Seit 1987 steht die Schwarze Heide unter Naturschutz und wurde wegen der Hanglage früher überwiegend als Streuobstwiese oder für Schafe genutzt, wodurch sich Magerrasen und Heidekraut (Besenheide - Calluna vulgaris) bilden konnten. Je nach Jahreszeit kann man auch seltene Rosen und Orchideen finden. Die Schwarze Heide wurde lange durch Feuer (daher der Name) oder auch durch Schafe kurz gehalten. Heute befreien freiwillige Helfer aus der Gemeinde die Heide von von Wildwuchs und Beikräutern. 


Magische Orte

Rönsitten

Zu finden: Im Söhrer Bauernholz (Feldmark) am Fuße des Tosmarberges, zwischen Söhre und Diekholzen

Wenn man vom Tosmarberg ins Tal schaut, sieht man am Waldrand und zwischen den Feldern mehrere Teiche, die von großen Bäumen umgeben sind: die Rönsitten. Der Name hat sich im Laufe der Jahrhunderte verändert, früher wurden sie Rühensiek oder Rüensiek genannt, was auf die Entstehung der Teiche hindeutet: „Siek“ bedeutet Senke und „Rühe“ könnte von Rehe kommen und auf den guten Reh-und Wildbestand hier zurückgehen.

Diese Söhrer Teiche, die auch Rönsitten genannt werden, sind Erdfälle, deren Ursache in Auswaschungen im Gestein liegt. Der Höhenzug des Tosmarbergs besteht aus Buntsandstein und wird durch ein Muschelkalkband an der Oberfläche durchbrochen. Unter dieser Muschelkalkschicht befanden sich Salzeinlagerungen, die vom unterirdischen Wasser ausgespült wurden und schließlich einstürzten. Heute sind diese tiefen Gruben mit Wasser gefüllt, das so dunkel und unergründlich scheint, dass sich zahlreiche Sagen und Geschichten um diesen magischen Ort ranken.

Die Rönsitten sind auch ein Naturdenkmalfür Flora und Fauna und man findet hier seltene Pflanzen z.B.: Wollgras, Sonnentau, Bitterklee und Heidekraut.


Naturdenkmäler

Streuobstwiese an der Wassermühle

Zu finden: Alte Wassermühle, Hauptstraße 13

Zwischen Mühle und Mühlenberg haben die Besitzer im Beustertal eine große Streuobstwiese angelegt, auf der man alte und seltene Obstsorten finden kann. In diesem Landschaftsschutzgebiet gedeihen verschiedene Pflanzen, und Hecken bieten Schutz auch für die Vogelwelt.


Aussichtspunkte

Rönsitten

Zu finden: Diekholzener Straße (K302) Richtung Diekholzen, zweite Straße links abbiegen und dann ungefähr 800 Meter geradeaus.

Man sieht eine Baumgruppe und davor ein Hinweisschild für die Rönsitten. Viele Sagen und Geschichten ranken sich um diese Teiche am Fuße des Tosmarbergs und man hat eine wunderbare Sicht auf Söhre. Gleich daneben steht eine Stele, die den geographischen Mittelpunkt der Gemeinde Diekholzen markiert. Sie besteht aus Egenstedter Eiche, wurde 2003 vom CDU-Gemeindeverband gestiftet und von dem Egenstedter Holzkünstler Robert Stigge in liebevoller Handarbeit gefertigt.

Mühlenberg

Zu finden: Zwischen Söhre und Barienrode.

An der Hauptstraße Richtung Diekholzen rechts in den Mühlenberg einbiegen. Dort kann man parken und dann auf den Mühlenberg spazieren, um hier die Aussicht in die Umgebung zu genießen.

Röderhof

Zu finden: Von Söhre aus mit dem Auto erreichbar auf der B243 Richtung Bad Salzdetfurth. Hinter Egenstedt rechts abbiegen (ausgeschildert) und der Straße bis zur „Heimstatt Röderhof“ folgen. Dort, auf der Anhöhe, gibt es eine Bank am Wäldchen mit Blick auf Söhre. Wenn man dem Weg folgt, kommt man nach einem kleinen Spazierweg mit toller Aussicht zum Söhrer Forsthaus.

Tosmarberg

Zu finden: siehe „Rad- und Wanderwege“.

Eine weite Aussicht über die ganze Umgebung hat man vom 320 Meter hohen Tosmarberg.


Die Innerste

Beuster

Die Beuster entspringt im Hildesheimer Wald und ist ein 6,5 km langer Nebenfluss der Innerste. In Diekholzen vereinigen sich die Warme Beuster und die Kalte Beuster und fließen in östlicher Richtung weiter, bis sie in Hildesheim-Marienburg in die Innerste münden. Die Kalte Beuster fließt vom Hildesheimer Wald bis zur Stadtgrenze durch ein Naturschutzgebiet bei Diekholzen und durch Söhre.

Wie in Diekholzen, so kommt es nach Starkregen auch in Söhre schnell zu Überschwemmungen und Verschlammungen der Beuster, zuletzt im Jahre 2017. 

Weitere Informationen findet man hier.


Rad- und Wanderwege

Nach dem Flachland nördlich von Hildesheim gehören die Höhenzüge rund um Söhre mit zu den ersten Harzvorläufern. Hier kann man auf Feldwegen spazieren gehen, im Wald wandern oder den Tosmarberg besteigen. In der Gemeindeverwaltung in Diekholzen findet man gleich am Eingang zahlreiche Broschüren, die Wege, Natur und Ausflugsziele beschreiben, siehe auch unter www.nette-innerste.de. Außerdem gibt es jede Menge Hinweise und Wegbeschreibungen auf der Homepage der Gemeinde und auch hier.

Hier ist eine kleine Auswahl der Ausflugsziele rund um Söhre.

Zu den Rönsitten = Söhrer Teiche (ca. 3 km)

Von Söhre aus kann man in einer guten Stunde zu den Rönsitten und hin und zurück wandern.

Von der Kirche aus folgt man der Straße „Hinter dem Dorfe“ bis zum Ende und biegt dann rechts auf den Kreuzkamp ab. Am Ende dieses Feldweges links abbiegen und schon sieht man eine Baumgruppe in der Landschaft. Hier verbergen sich die Rönsitten, die Söhrer Teiche, um die sich viele Sagen und Geschichten ranken. Hier steht auch eine Stele, die den Mittelpunkt der Gemeinde Diekholzen markiert.

Wenn man auf dem gleichen Weg zurückgeht, aber am Kreuzkamp im Dorf rechts abbiegt, kommt man auf die Forststraße und kann am Waldrand in die Gaststätte „Söhrer Forsthaus“ einkehren.

Zum Tosmarberg (ca. 5,5 km)

Ausgangspunkt Söhrer Forsthaus, Forststraße 13, Parkplatz vorhanden

Vom Söhrer Forsthaus geht es auf dem rechten (etwas länger) oder linken (etwas steiler) Weg bergan in den Wald und man folgt einfach dem Wegweiser bis zum Gipfelkreuz in 320 m Höhe. Hier hat man einen schönen Blick auf Hildesheim, die Börde und den Galgenberg.

Unterwegs kann man in der Tosmar Hütte eine Rast einlegen. Oben auf dem Gipfel stand 40 Jahre lang ein hölzerner Aussichtsturm, der bei einem starken Orkan am 14. November 1940 zusammengebrochen ist. Heute kann man nur noch die Fundamente des Turms auf dem Berg sehen. Nach einer kleinen Rast auf einer Bank hier oben geht es wieder hinunter zur Tosmar Hütte und dann rechts auf den Forstweg und zurück zum Söhrer Forsthaus, wo man dann trefflich einkehren kann.

Nach Röderhof

Ausgangspunkt: Söhrer Forsthaus, Söhrer Forsthaus 13, Parkplatz vorhanden

Am Söhrer Forsthaus wählt man den linken Weg, biegt danach am Waldrand links ab Richtung Röderhof und passiert einen Honigverkaufsstand. Nach kurzer Zeit erreicht man das Kloster Romuald und gleich danach die Heimstatt Röderhof, eine Einrichtung für geistig behinderte Menschen. Hier links abbiegen, bis man auf der Anhöhe einen wunderschönen Blick auf Söhre und Hildesheim hat. Von dort geht’s rechts auf einen Feldweg und dann wieder links auf die Röderhofer Straße und erreicht so das Dorf. Hier links der Forststraße bis zum Söhrer Forsthaus folgen, wo man sich mit Kaffee und Kuchen stärken kann.