Draußen in der Natur
Gärten und Parkanlagen
Alter Schulgarten am alten Schulhaus beziehungsweis an der Kirche
Zu Hüddessums alter Schule neben der Kirche gehörte seit jeher ein großer Garten, der vom Dorflehrer gemeinsam mit den Schulkindern als Nutzgarten angelegt war. Diesen anschauungsreichen Unterrichtsort gibt es in dieser Form heute nicht mehr, aber das gesamte Gelände wurde im Jahr 2010 zu einem schönen Dorfgarten umgewidmet. Sitzplätze laden zum Verweilen ein und große Rasenflächen können für gemeinschaftliche Feste und Feiern genutzt werden.
Eine kleine Schautafel erzählt die Geschichte von Schule und Garten und berichtet darüber hinaus von einer Initiative im Rahmen eines Klassentreffens ehemaliger Hüddessumer Schüler/innen im Jahre 2008: Damals stifteten diese Ehemaligen einen Freundschaftsbaum für ihren alten Schulgarten. Zu diesem Baum haben sich in den darauffolgenden Jahren weitere Bäume gesellt, die von Hüddessumer Bürgern aus Anlass der Geburt eines Kindes gestiftet und gepflanzt wurden. Eine schöne Idee, die zur Nachahmung einlädt!
Aussichtspunkte
Hogesmühle
Zu finden: An der K 204 zwischen Hüddessum und Borsum
Vom Gelände der etwas höher gelegenen Hogesmühle zwischen Hüddessum und Borsum aus kann man bei gutem Wetter und klarer Sicht bis zum Hildesheimer Wald schauen. Gut zu sehen sind dann ebenfalls die Kaliberge von Giesen und Sehnde, die Windräder bei Salzgitter, und auch der Blick bis zum Messegelände Hannover ist möglich.
Siehe dazu auch: Spuren von historischen Baulichkeiten
Zu finden: in allen Orten der Gemeinde Harsum
Alle neun Dörfer der Gemeinde Harsum sind über einen Fahrrad-Rundkurs miteinander verbunden. Eine eigene Beschilderung gibt es zwar nicht, aber die folgende Neun-Dörfer-Rundkurs-Karte gibt einen guten Überblick und sorgt dafür, dass man sich nicht verradelt.
Wander- und Radtouren durch die Börderegion
Zu finden: Gemeinden Harsum-Algermissen und Stadt Sehnde
Die Börderegion ist eine sehr alte, von wichtigen Handelswegen durchzogene Kulturlandschaft im Dreieck zwischen dem Oberzentrum Hannover sowie den beiden Mittelzentren Hildesheim und Peine.
Bereits seit 2006 arbeiten im Zentrum der Hildesheimer Börde die Gemeinden Algermissen, Harsum (Landkreis Hildesheim) und Hohenhameln (Landkreis Peine) sowie die Stadt Sehnde (Region Hannover) als ILEK (integriertes ländliches Entwicklungskonzept ) Börderegion zusammen. Ihr Ziel ist es gemeinsam Strategien und Projekte zu entwickeln, um die Region auch in Zukunft als lebenswerte Heimat für ihre Bewohner und als attraktiven Standort für die regionale Wirtschaft zu sichern.
Die Gemeinden der ILEK Börderegion kann man auch wunderbar mit dem Fahrrad erkunden. Das Wegenetz für Wander- und Radtouren plus vier abenteuerliche Erlebnis-Routen sind in der Freizeitkarte Börderegion zusammengefasst:
- Nord-Ost-Erlebnisroute
- Rundkurs Hohenhameln
- Stiftsdörfer Route
- Stadt-Land-Kanal-Route
Die Karte bietet umfassende Informationen über interessante, abwechslungsreiche und sichere Radwege mit zahlreichen Entdeckertipps. Die einzelnen Routen sind als Tagestouren (23 bis 62,5 km) angelegt, führen durch alte Dörfer, entlang am Mittellandkanal und kleineren Fließgewässern sowie durch die regionstypische und vielseitige Bördelandschaft.
Auch andere Sehenswürdigkeiten entlang und abseits der Strecken wie Spiel- und Rastplätze, Einkehrmöglichkeiten, Natur- und Baudenkmäler oder auch Badeseen sind verzeichnet und als Grundlage für die eigenständige Tourenplanung gut geeignet.
Die bestehenden Rad-Erlebnisrouten, die die vier Kommunen Algermissen, Harsum, Hohenhameln und Sehnde thematisch miteinander verbinden, sind um zwei weitere Highlights erweitert worden und warten darauf, erkundet zu werden:
Die 10. Längengrad Route nimmt eine gemeinsames Erkennungsmerkmal der gemeinsamen Börderegion auf. Bereits 2021 wurden vier Landmarken entlang des 10. Längengrads aufgestellt. Sie zeigen die Charakteristik der Börderegion mit all ihren Eigenarten.
Als zweite neue Tour warten bestehende Hof- und Dorfläden sowie Hofcafés darauf, von Radelnden entdeckt zu werden und die Regionalität ihrer Produkte wertzuschätzen.
Die Freizeitkarte ist kostenfrei in den Rathäusern der Kommunen erhältlich. Auf der Internetseite der Börderegion können sowohl die Karte als auch die GPX-Tracks heruntergeladen werden.