Draußen in der Natur
Gärten und Parkanlagen
Spielplätze
1. Spielplatz Lindenkamp - liegt etwas versteckt an der Eichstraße
2. Spielplatz Hufschmiede - Ehrenfeld 35
3. Spielplatz Rakete - Hasenkamp 4
Abenteuerspielplatz im ehemaligen Naturbad
Zu finden: Hopfengarten
Die Barienroder Kinderfeuerwehr hat auf dem Gelände der nicht mehr existierenden Badeanstalt Barienrode im Frühjahr 2024 einige Spielgeräte (Schaukeln, Leitern, Seile) installiert, die sich gut in die Landschaft einfügen. So ist ein richtiger Abenteuerspielplatz entstanden, der von den Kindern gerne genutzt wird.
Mehr über das ehemalige Naturbad findet sich hier.
Offene Gartenpforte
An vielen Wochenenden öffnen Gartenbesitzer ihre Pforten und man hat die Möglichkeit, Bauerngärten, Privatparks oder einen kleinen Reihenhausgarten zu besuchen. Man kann bewundern, sich austauschen, Erfahrungen sammeln und manchmal auch Pflanzen oder Samen erwerben.
In Barienrode ist im Laufe des Jahres der Garten von Hannelore und Bernd Lemme in der Wilhelm-Busch-Straße 1 geöffnet. Termine bitte unter 0 51 21 / 26 12 49 vereinbaren.
Außerdem wurde der Garten der Lemmes im Rahmen der Aktion “Natur im Garten” ausgezeichnet und ist nun mit einer Plakette gekennzeichnet.
Besondere Vegetation
Heidekraut
Zu finden: Schwarze Heide, am Südwesthang des Mühlenbergs
Von der Katholischen Kirche in der Dorfmitte erreicht man die Schwarze Heide über die Kirchstraße, geht zur Heinrich-Heine-Straße und biegt dann links in die Eichstraße ab. Nun geht es bergauf, immer geradeaus und am Ende der Straße beginnt links das Naturschutzgebiet “Schwarze Heide” Ein Wanderweg führt vorbei an einer Weide mit Galloways und Auerochsen, dem Friedhof, alten Eichen, die sich herrlich zum Klettern eignen, einem Denkmal und Bänken, die zum Ausruhen einladen. Und schließlich sieht man auf der rechten Seite eine Heidelandschaft, die im August dunkelrot blüht und ungefähr 10 Hektar groß ist. Und man hat einen herrlichen Blick ins Tal. Von hier kann man weiterwandern bis Diekholzen, zum Heidekrug oder geradeaus bis Söhre.
Wenn man nur einen kleinen Spaziergang machen möchte, empfiehlt es sich, am Ende der Heide zurückzugehen und man hat einen wunderbaren Blick auf Hildesheim und den Andreasturm.
Seit 1987 steht die Schwarze Heide unter Naturschutz und wurde wegen der Hanglage früher überwiegend als Streuobstwiese oder für Schafe genutzt, wodurch sich Magerrasen und Heidekraut (Besenheide - Calluna vulgaris) bilden konnten. Je nach Jahreszeit kann man auch seltene Rosen und Orchideen finden. Die Schwarze Heide wurde lange durch Feuer (daher der Name) oder auch durch Schafe kurz gehalten. Heute befreien freiwillige Helfer aus der Gemeinde die Heide von Wildwuchs und Beikräutern.
Mauerfarn
Zu finden: An der Mauer um die Katholische Kirche
In der Friedhofsmauer der St. Nikolaus-Kirche haben sich zwei Farne ausgebreitet: Die „Mauerraute“ und der sehr seltene „Braunstielige Streifenfarn“. Farne haben nur sehr feine Würzelchen, die die Wände trocken halten und die Steine nicht sprengen.
Magische Orte
Mühlenberg mit der alten Linde
Von der Dorfmitte geht es über die Heinrich-Heine-Straße in die Eichstraße bergan bis zum Ende des Dorfes. Rechts beginnt ein Spazier- und Radweg, der zum Hildesheimer Stadtteil Ochtersum führt und an diesem Weg steht die mächtige Linde. Ein romantisches Plätzchen, wo schon so mancher Heiratsantrag gemacht wurde. Eine Bank darunter lädt zum Ausruhen ein und bietet einen grandiosen Ausblick auf die Umgebung, besonders schön auch zum Sonnenuntergang. Einfach magisch!
Naturdenkmäler
Linde
Zu finden: Auf dem Mühlenberg
Eine ca. 100 Jahre alte Linde mit einem Stammumfang von 382 cm steht oben auf dem Mühlenberg.
Aussichtspunkte
Mühlenberg
Von der Kirche kommend biegt man in die Eichstraße ab und geht bergauf bis zum Friedhof. Von dort rechts abbiegen und man gelangt zur imposanten Linde mitten auf dem Barienroder Mühlenberg. Hier gibt es eine Bank und man kann in die Umgebung schauen. Man sieht nicht nur das Dorf Barienrode, sondern alle Kirchtürme von Hildesheim, den Steinberg, Egenstedt, Söhre, Diekholzen und den Hildesheimer Ortsteil Itzum.
Rad- und Wanderwege
In Barienrode gibt es viele schöne Spazierwege oder Wandermöglichkeiten. In der Gemeindeverwaltung in Diekholzen findet man gleich am Eingang zahlreiche Broschüren, die Wege, Natur und Ausflugsziele beschreiben, auch online unter www.nette-innerste.de. Außerdem gibt es jede Menge Hinweise und Wegbeschreibungen auf der Homepage der Gemeinde und auch hier.
Aus der Vielzahl der Möglichkeiten seien hier einige Beispiele genannt, die sich in und um Barienrode befinden:
Auf den Mühlenberg
Von der Dorfmitte geht es über die Heinrich-Heine-Straße in die Eichstraße bergan bis zum Ende des Dorfes. Rechts beginnt ein Spazier- und Radweg, der zum Hildesheimer Stadtteil Ochtersum führt und an diesem Weg steht die mächtige Linde. Ein romantisches Plätzchen, wo schon so mancher Heiratsantrag gemacht wurde. Eine Bank darunter lädt zum Ausruhen ein und bietet einen grandiosen Ausblick auf die Umgebung, besonders schön auch zum Sonnenuntergang.
Wenn man noch weitergehen möchte, erreicht man nach ca. einem Kilometer in Ochtersum das Wildgatter auf dem Steinberg. Hier gibt es z.B. Damwild, Ziegen, Schafe, Rinder, Wildkatzen, Kaninchen und diverse Vogelarten. Der Eintritt ist kostenlos und besonders für Kinder empfehlenswert.
Spaziergang Schwarze Heide
Nach Diekholzen
Wenn man die Aussicht bei der Schwarzen Heide genossen hat und dann zu der alten Linde auf dem Mühlenberg geht, sieht man einen Wanderweg durch die Feldmark, der bergab nach Diekholzen führt. Nach ungefähr drei Kilometern kommt man im Krähenweg an und kann über den Alten Weg zur sehenswerten katholischen Kirche St. Jakobus der Ältere gelangen. Nicht weit entfernt in der Marienburger Straße 41 kann man sich nun im Gasthof Jörns stärken.
Nach Söhre zur kleinen Wegekapelle
Man wählt den Spazierweg an der Schwarzen Heide entlang, bis sich die Landschaft öffnet und man bis nach Söhre schauen kann. Hier geht es weiter geradeaus immer am Zaun entlang, der hier das Naturschutzgebiet begrenzt. Nach etwa 500 Metern biegt ein schmaler Pfad nach rechts ab. Diesem Weg folgen (bergab - immer am Zaun entlang) bis man die Wegekapelle am Hang des Mühlenberges nach kurzer Zeit erreicht. Hier hat man einen herrlichen Blick über den Ort und gedenkt der Opfer des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Ein paar Stufen unterhalb der Kapelle führt der Weg nach Söhre zur Straße Himmelreich und von dort findet man rechterhand einen Weg durch die Feldmark über den Mühlenberg zurück nach Barienrode (ca. 5 km).