Draußen in der Natur
Gärten und Parkanlagen
Kirchpark – Kirchhof und Pfarrgarten
Zu finden: Am Thie/Heerstraße zwischen Kirche und Pfarrhaus
Der Kirchhof von St. Peter und Paul und insbesondere der Pfarrgarten der Kirchengemeinde haben sich in den vergangenen Jahren zu einer wunderschönen Grünanlage entwickelt, die von allen Dorfbewohnern geschätzt wird. Rund um die Kirche und das Pfarrhaus wurden barrierefreie Wege mit Beleuchtung angelegt. Sowohl diese Wege zwischen Pfarrhaus und Kirche als auch der Ehrenfriedhof mit mehreren Gedenksteinen auf der Nordseite der Kirche werden von Dorfbewohnern regelmäßig ehrenamtlich gepflegt, so dass sich das Gelände zu einem Kirchpark und einer grünen Oase in Adenstedt entwickelt hat.
Naturdenkmäler
Dorflinde
Zu finden: unterhalb der Kirche auf dem alten Schulhof
Die Adenstedter Dorflinde steht schon über 200 Jahre auf dem ehemaligen Schulhof zwischen Schulhaus und Kirche und prägt das Bild des Adenstedter Dorfkerns. Die Adenstedter lieben diese Linde, denn sie gehörte fest zum Schulalltag der Adenstedter Kinder, solange sie die Schule im Dorf besuchten. So ist es nicht verwunderlich, dass ein Gedicht von diesem großen Baum erzählt und die Linde auch einen Platz im Dorfwappen hat.
Aussichtspunkte
Aufgeforstetes Gelände mit Bänken am Waldrand unterhalb des Rennstiegs
Zu erreichen über die Verlängerung der Alfelder Straße über den Wirtschaftsweg aus dem Ort hinaus. Am Waldrand auf dem Rennstieg Ri. Süden/Irmenseulwandern bis zum Rastplatz „Brockenblick"
Wer einen der Wege von Adenstedt zum Rennstieg hinauf wandert, erreicht an der Waldgrenze das 1000-Bäume-Gelände Adenstedts. Dort vernichtete der Borkenkäfer vor Jahren den Fichtenwald. Anlässlich ihres Dorfjubiläums im Jahre 2022 forsteten die Adenstedter das Gelände durch 1000 Bäume und Sträucher wieder auf und stellten außerdem Sitzbänke auf, auf denen man nun Platz nehmen und den Blick auf Adenstedt, die Umgebung und bei klarer Sicht auf den Brocken genießen kann.
Zwei hier aufgestellte Schautafeln informieren über das Projekt 1000 Jahre - 1000 Bäume.
Rad- und Wanderwege
Wanderungen von Adenstedt aus über den Rennstieg
Der Rennstieg ist ein im Sackwald gelegener, 48 km langer, historischer Kurierweg im Landkreis Hildesheim in Niedersachsen. Er verläuft zwischen Hildesheim und der im Sackwald gelegenen Winzenburg und in einem Teilabschnitt auch durch den Forst oberhalb von Adenstedt. Über diesen geht es vorbei am alten Waldsportplatz von Adenstedt am Waldrand entlang. Über den Rennstieg kann man in Ri. Süden und Winzenburg ebenso wie in Ri. Norden und Sibbesse ausgedehnte oder auch kürzere Wanderungen unternehmen.
Von Adenstedt aus erreicht man den Rennstieg am sichersten über zwei Wirtschaftswege, die vom westlichen Ortsausgang zum Wald führen:
1. die sog. Drift, die Verlängerung der Alfelder Straße bergauf und
2. über die Heerstraße bis zum nordwestlichen Ortsrand, dort links abbiegen und über den in Ri. Wald bergauf (Wolfkammerberg)
Bürgerradweg
Seit einigen Jahren beschäftigte sich die Gemeinde Sibbesse mit der Planung eines Bürgerradweges, der zunächst in drei Abschnitten von Adenstedt über die Nachbarorte Sellenstedt und Grafelde bis nach Wrisbergholzen führen soll. Bei dem Projekt „Bürgerradweg“ handelt es sich in der Umsetzung um eine Kooperation der Gemeinde, die für den Radweg benötigte Flächen zur Verfügung stellt und die Planung übernimmt, sowie dem Land Niedersachsen, das für den Bau und die Unterhaltung des Weges aufkommt. Eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des Bürgerradweges spielen örtliche Vereine. In den betreffenden Ortschaften haben die Vereine Pro Adenstedt, Sellenstedter Rose und der Förderverein der FFW Grafelde ihre Unterstützung bereits zugesagt.
Wann man in den Genuss kommen wird, diesen Bürgerradweg zu nutzen, ist noch nicht abzusehen, aber die Planungen nehmen seit 2025 langsam Fahrt auf und der genaue Verlauf des Weges ist das nächstliegende Ziel.
Eine Straße nach Nirgendwo – oder aber eigentlich nach Harbarnsen
Ja, und dann führt von Adenstedt aus auch noch ein Weg nach Nirgendwo – eigentlich aber nach Harbarnsen. Auf diesen trifft man über die Verlängerung der Hildesheimer Straße am Ortsausgang. Vor Jahren hatten die beiden benachbarten Dörfer nämlich beschlossen, sich über eine Straße miteinander zu verbinden. Als aus beiden Richtungen jeweils 1 Km geschafft war, kam es buchstäblich auf halber Strecke zum Streit über die Nutzung und Instandhaltung der Verbindung und man stellte die Arbeit ein. In der Mitte blieb ein Loch, das erst später mit Schotter befüllt wurde und bis heute so verblieben ist. Sachen gibt's ...
Die von alten Apfelbäumen gesäumte Dorfverbindung hat sich im Laufe der Zeit zu einem friedlichen Weg durch die schöne Natur zurückentwickelt – ideal für einen Spaziergang oder eine kleine Tour mit dem Fahrrad. Auch nicht schlecht!