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Kultur in der Region Hildesheim
14.06.2019

Beschlussvorlage Kulturhauptstadt 2025

Ein weiterer Schritt zur Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptschadt 2025: Beschlussvorlage wurde veröffentlicht und ist öffentlich einsehbar
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Entrollten die symbolische, zwei Meter lange Beschlussvorlage während des Pressetermins im Projektbüro (v. l.): Thomas Harling (Leiter Projektbüro KULTURHAUPTSTADT Hi2025), Bürgermeister Wolfgang Moegerle, Erste Kreisrätin Evelin Wißmann, Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Lene Wagner (Stabsstelle Kultur und Stiftungen/Projektbüro KULTURHAUPTSTADT Hi2025).

Die Stadt Hildesheim, der Landkreis und die weiteren 17 Landkreiskommunen
bewerben sich gemeinsam um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“. Ein
ambitioniertes Vorhaben und ein Bekenntnis dazu, das beachtliche
kulturelle Potenzial der Region weiter zu entwickeln und für eine
nachhaltige Regionalentwicklung zu erschließen. In der Ratsvorlage, die ab
dem 7. Juni über das Bürgerinformationssystem der Stadt Hildesheim sowie
die Informationssysteme des Landkreises und der Landkreiskommunen abrufbar
ist, werden unter anderem der Verlauf des bisherigen und weiteren
Bewerbungsprozesses, die Hauptziele und -inhalte der Bewerbung unter
Berücksichtigung der kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Effekte,
sowie die Finanzierung der Planung und Durchführung des
Kulturhauptstadtjahres dargelegt. Spätestens Ende August soll über diese
Vorlage dann von allen Räten abgestimmt und das Bid Book, das am 30.
September 2019 abgegeben werden muss, damit auf den Weg gebracht werden.

„Kunst, Kultur und Kreativität gehören zweifellos zu den Stärken unserer
Region. Als Kulturhauptstadt Europas könnten wir dieses Potenzial nicht
nur sichtbarer machen, sondern zudem bestmöglich ausschöpfen. Im Falle des
Zuschlags würden wir Förderungen im zweistelligen Millionenbetrag für die
touristische Aufwertung und Entwicklung unserer Region erhalten. Dies
würde nicht nur Kunst- und Kulturschaffenden, sondern allen Bürgerinnen
und Bürgern zugutekommen und Hildesheim auch als Wirtschafts- und
Hochschulstandort nachhaltig stärken. Wir sollten diese einmalige Chance
also unbedingt nutzen“, so Hildesheims Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer.
„Die Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2025 ist somit auch kein
finanzielles Risiko, sondern dient der langfristigen finanziellen
Konsolidierung, der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und der Stärkung
des Zusammenhalts der Gesellschaft unserer schönen Region.“
„Wir stehen vor Herausforderungen, mit denen sich diese Region wie
andernorts in Europa auch konfrontiert sieht: Migration, Globalisierung,
Digitalisierung, demographischer Wandel, ökologische Veränderungen. Es
geht darum, mit der Bewerbung ein Entwicklungsprojekt anzuschieben. Es
sollen Ideen entwickelt und Prozesse angestoßen werden, die nachhaltig
positiv wirken und eben gerade auch nicht darum, ein Jahr lang elitäre
Projekte für einige wenige Interessierte aus öffentlichen Mitteln zu
finanzieren“, so Evelin Wißmann (Erste Kreisrätin). „Wir beschränken uns
gerade nicht auf eine Bewerbung mit Konzentrationswirkung auf die Stadt,
sondern wir verstehen das Projekt als übergreifende, verbindende Chance
für unsere Region. Die Bewerbung bietet die Chance, die Vielfalt von Kunst
und Kultur in unserer Region für Europa sichtbar zu machen und umgekehrt
Kultur und Kunst aus ganz Europa zu uns einzuladen.“

Ähnlich äußert sich auch Algermissens Bürgermeister Wolfgang Moegerle als
Sprecher der Kommunen: „Die Bewerbung hat die Region in Bewegung gesetzt.
Wir haben ein großes Ziel vor Augen. Wir können es aber gemeinsam
erreichen, weil wir richtig gut sind."

Beschlussvorlage einsehen

Die Beschlussvorlage der Stadt Hildesheim können Sie sich hier als PDF anschauen. Sie findet sich
auch im Bürgerinformationssystem der Stadt unter
https://www.sitzungsdienst-hildesheim.de/bi/allris.net.asp.

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