Monumente
Hölzernes Ortsschild
Zu finden: am Ortseingang
Am Ortseingang von Wrisbergholzen wird jedermann von einem geschnitzten und farbig gestalteten und mit Blumen geschmückten Wappenschild begrüßt. Es wurde von einem Dorfbewohner getischlert
Runder Mühlstein /Gedenkstein zur 1000-Jahr-Feier
Zu finden: Am Schlosspark/Platz
Im Jahr 2019 feierten die Wrisbergholzer den 1000. Geburtstag ihres Dorfes. Zu diesem Anlass wurde ein 1,5 Tonnen schwerer alter Mühlstein mit einer Gravur beschriftet und in der Ortsmitte unterhalb der Kirche aufgestellt. Dieser mächtige Stein hatte ein Dorfbewohner 25 Jahre zuvor bei Renovierungsarbeiten auf seinem Grundstück entdeckt und schenkte ihn der Dorfgemeinschaft zum Ortsjubiläum.
Ehrenmal
Zu finden: Kirchhof
Mit dem Ehrenmal auf dem Kirchhof erinnern die Ortsbewohner an die gefallenen Mitbürger während der beiden Weltkriege.
U-Bahn-Schild
Zu finden: Platz – auf dem Kirchhof
Dass Wrisbergholzen bereits 1926 durch die Kraftpostlinie Alfeld-Hildesheim Anschluss an die große weite Welt erhielt, ist vielleicht nicht jedem bekannt, aber in Wrisbergholzen kein Geheimnis.
1000 Jahre aber mussten vergehen, bis das romantische Örtchen an ein sich noch viel weiter ausdehnendes Verkehrsnetz angeschlossen wurde und seitdem über einen eigenen U-Bahn Haltepunkt direkt an der Kirche verfügt – eindeutig zu erkennen am klassisch blauen U-Schild in der Ortsmitte.
Allerdings führen die Treppen von dort nicht zu einem modernen Bahnhof unter der Erde hinab. Das Schild ist vielmehr Zeichen dafür, dass Wrisbergholzen im Jubiläumsjahr 2019 Haltepunkt und Gastgeber der Heersumer Sommerspiele war. Dieses wurde zu einem der Höhepunkte der Jubiläumsfeierlichkeiten, an dem die Dorfgemeinschaft mit Begeisterung großen Anteil nahm!
Mehr über das tolle und über die Grenzen des Hildesheimer Landes hinaus bekannten Freiluft-Theater und dessen „Zentralbahnhof“ erfährt man hier.
Alte Wasser-Pumpen
Zu finden: Vordere Landwehr und Moppenstr./Kirchkamp
Bevor Wrisbergholzen an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen wurde, musste man das täglich benötigte Wasser noch mit Eimern von einer öffentlichen Wasserpumpe holen. Diese Pumpen mit Pumpschwengel standen an verschiedenen Stellen des Dorfes zur Verfügung, wie zum Beispiel an der Vorderen Landwehr oder auch an der Moppenstraße/Kirchkamp.
Moppenstein
Zu finden: Moppenstr./Kirchkamp
Neben der Pumpe an der Moppenstraße befindet sich außerdem ein Stein, der darüber aufklärt, woher die Moppenstraße ihren Namen hat.
Als „Moppen“ bezeichnete man nämlich die Kopfbedeckung der Bewohner des von der Gutsfamilie gestifteten Hospitals in dieser Straße.
Mausoleum der Grafenfamilie
Zu finden: Schlosspark
Im Jahre 1607 ließ Christoph von Wrisberg in St. Martin eine Gruft unter dem Altarraum für die Verstorbenen der Familie anlegen, die über mehrere Jahrhunderte für die Grablege genutzt wurde.
Erst im 19. Jh. entstand das Mausoleum im Schlosspark mit Grabmahl und Gruft der Grafenfamilie von Wrisberg-Görtz. Zum Mausoleum gelangt man allerdings nur, wenn das Tor zum Schlosspark für Besichtigungen geöffnet wird. Dieses ist in der Regel am Tag des offenen Denkmals am 2. Septemberwochenende der Fall.