Hilfsnavigation
Kultur in der Region Hildesheim
01.01.2025

HI2025: Wir machen Hildesheim zur europäischen Kulturstadt!

Hildesheim 2025: Europäische Kulturregion statt Kulturhauptstadt Europas

Chemnitz wurde am 28.10.2020 nominiert, als vierte deutsche Stadt den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ zu tragen. Hannover, Hildesheim, Magdeburg und Nürnberg unterliegen im Wettbewerb.

Im Wettbewerb um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ in Deutschland hat die europäische Auswahljury am Mittwochmittag ihr abschließendes Votum bekannt gegeben. Danach wird empfohlen, dass Chemnitz urch die Kulturministerkonferenz sowie die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, zur Kulturhauptstadt Europas 2025 ernannt wird.

„Selbstverständlich sind wir zunächst mal sehr enttäuscht“, erklärte Dr. Ingo Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim, nach der Bekanntgabe der Entscheidung am Mittag. „Gleichwohl gratulieren wir Chemnitz, der 
Kulturhauptstadt Europas 2025 in Deutschland herzlich. Es war ein fairer Wettbewerb zwischen starken Bewerberstädten, der Hildesheim und seine Region einen großen Schritt weitergebracht hat.“ Dr. Ingo Meyer betonte, in den Wettbewerb um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ einzutreten, sei die richtige Entscheidung gewesen. „Wir haben es mit dem riesigen Engagement aller Beteiligten und einer Bewerbung mit Haltung und viel Mut bis hierhergeschafft, ins Finale der letzten fünf Bewerberstädte – das ist und bleibt ein großer Erfolg. Und all das, was wir auf unserem gemeinsamen Weg bereits erreicht haben, kann uns keiner mehr nehmen.“

Großes Bild anzeigen
Beim Public Viewing am Rathaus stimmten sich die 120 zugelassenen Teilnehmer*innen auf den Moment der Bekanntgabe der Kulturhauptstadt Europas 2025 ein.

Thomas Harling, Co-Leiter der Bewerbung, sagte: „Unsere Bewerbung hat gezeigt, Hildesheim hatte das Potential, den Titel zu gewinnen – das macht es für uns heute natürlich nicht leichter.“ Zuvor hatte Sylvia Amann, Vorsitzende der europäischen Jury, deutlich gemacht, dass alle Bewerberstädte sich bereits im Prozess des Wettbewerbs durch Kunst und Kultur weiterentwickelt hätten. Das kann Lene Wagner, Co-Leiterin der Bewerbung, nur bestätigen. Hildesheim und die Region hätten bereits durch die Bewerbung zu einer neuen, gemeinsamen Stärke gefunden. „Das steckt ja schon in unserem Logo.“ Hildesheim – A European Province of Culture. „Von diesem Tag an können wir uns als europäische Kulturregion weiterentwickeln, statt Kulturhauptstadt Europas zu werden.“

Entwicklung durch Kultur sei entscheidend, um den ländlichen Raum voranzubringen und Gemeinschaft zu erleben, bekräftigte Wolfgang Moegerle, Bürgermeister von Algermissen und Vorsitzender des Kreisverbandes Hildesheim des niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes. „Die Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas wurde von Stadt und Region gemeinsam vorangetrieben.“ So ließen sich auch kommende Herausforderungen anpacken und – mit zwei Weltkulturerbestätten und einer einzigartigen Kulturszene – eine Region mit europäischer Strahlkraft entwickeln. „Das ist natürlich nur möglich, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Region identifizieren“, ergänzte Landrat Olaf Levonen. Und auch hier habe sich die Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas positiv ausgewirkt. 
„Bereits durch die Aktivitäten im Bewerbungsverfahren ist die Identifikation mit der gesamten Region deutlich größer geworden.“

Das hätten etwa die öffentliche Abstimmung der 18 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Landkreises Hildesheim auf dem Burgberg und ihre einstimmige Unterstützung der Bewerbung gezeigt. Oder der Jubel auf dem Marktplatz, als Hildesheim im Dezember 2019 ins Finale des Wettbewerbs einzog. Wir haben während der Bewerbung gemeinsam Erfolge gefeiert“, so Oberbürgermeister Dr. Meyer, „und in diesem Moment, ohne den Titel gewonnen zu haben, stehen wir selbstverständlich auch zusammen. Dieses Gefühl kann auch in Zukunft weitertragen.“

Und einzelne Projekte seien selbstverständlich durchführbar, ergänzt Lene Wagner, die nach der Bewerbungsphase als Leiterin der Stabsstelle Kultur und Stiftungen ins Hildesheimer Rathaus zurückkehren wird. Natürlich hätten sich Hildesheim im Falle eines Titelgewinns mit einem Budget von 68,7 Millionen Euro zur Umsetzung eines kulturellen Programms andere Möglichkeiten eröffnet. „Aber wir haben jetzt die internationalen
Netzwerke, wir haben den Freundeskreis, wir wollen im Gespräch bleiben.“ 
Für den Beginn des Jahres 2021 plant der Freundeskreis, gemeinsam mit der Stadt, eine Konferenz, bei der gemeinsam mit den Beteiligten des Bewerbungsprozesses die Themen identifiziert werden, die weiter verfolgt 
werden sollen.

Großes Bild anzeigen
Der Moment der Verkündung: Natürlich war die Enttäuschung groß, aber Hildesheim präsentierte sich als fairer Verlierer und gratulierte Chemnitz zum Titel.

Hildesheim: A European Province of Culture 

Hildesheim zeichnet das Bild einer Mittelstadt mit einer ländlichen Umgebung, in der ein urbanes Lebensgefühl nicht das Maß aller Dinge ist. 
Deshalb verfolgen Stadt und Region gemeinsam die Entwicklung einer  progressiven Provinz. „We Care, das Motto unserer Bewerbung, behält natürlich seine Gültigkeit“, so Wagner. „Wir müssen als Stadt und Region 
Verantwortung für wichtige Zukunftsfragen übernehmen. Und Kunst und Kultur können uns helfen, neue Ideen zu entwickeln und den Blick über den Tellerrand zu erheben.“ In der Region soll deshalb auch weiterhin mit 
kulturellen Mitteln die Einzigartigkeit des Lebens jenseits der Metropolen in den Blick genommen werden – zukunftsgewandt, weltoffen, bodenständig.

Etwa durch den Aufbau eines Cultural Hubs, der Ideen der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie lokaler Unternehmen bündeln soll. Unter anderem werden die Stiftung Universität Hildesheim, die Hochschule für Angewandte 
Wissenschaft und Kunst (HAWK) sowie die HI-REG Wirtschaftsförderungsgesellschaft ihre Angebote für Studierende bzw. Start-Ups im Cultural Hub zusammenbringen. „Mit dem Aufbau des Hubs wollen wir für die Kulturszene Angebote zur Professionalisierung schaffen und ihre Arbeit im europäischen und internationalen Kontext unterstützen“, betont Sabine Zimmermann, Projektmanagerin innerhalb der Hildesheimer 
Bewerbung, die das Konzept des Cultural Hubs mit auf den Weg gebracht hat.

Kulturregion Hildesheim: Welterbe und Innovation

Hildesheim ist eine historische Bischofsstadt im Süden Niedersachsens mit rund 100.000 Einwohner*innen. Im Landkreis Hildesheim mit seinen 18 Städten und Gemeinden leben insgesamt rund 280.000 Menschen. In der Region gibt es mit St. Michaelis und Mariendom sowie dem Fagus-Werk in Alfeld 
zwei UNESCO-Welterbestätten.

Durch die Universität mit ihren profilierten Studiengängen in Kulturwissenschaften und Ästhetischer Praxis sowie die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) prägen junge Kulturakteur*innen aus Hildesheim Institutionen und Diskurse im Kulturbereich deutschlandweit 
und auch international. Darüber hinaus hat Hildesheim eine innovative Kulturszene mit freien Theatern und internationalen Festivals in Stadt und Landkreis. Die kulturellen Initiativen und Vereine der Region bringen diverse Menschen zusammen – vom Maibaum-Aufstellen bis zum Zuckerfest.

Großes Bild anzeigen
Gewinner der Herzen und Bewohner einer Region voller Kultur.

Hildesheim hat sich der internationalen Jury präsentiert

Am 20.10.2020 hat das Kulturhauptstadtprojektbüro der internationale Jury digital die Stadt und ihre Bewerbung präsentiert.

Großes Bild anzeigen
201020 HI2025 Garmissen

Einen Bericht zumTag des “Visit“ können Sie hier lesen.

Das 2. Bid Book ist da !

Das Bid Book 2 trägt den Titel „We Care. Beets, Roses and the Meaning of Life“, wurde von Studierenden der Hochschule für
Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) gestaltet und ist unter www.hildesheim2025.eu/bid-book einsehbar.

Aktuelle Projekte von und mit dem Projektbüro:

Hilde Hilft - Imagefilm vom Freundeskreis

Freundeskreis Kulturhauptstadt 2025 unterstützt die Bewerbung mit einem Image-Film.

Nullachtfünfzehn kann jeder. Aber Hildesheim kann mehr! Aus Liebe zur Provinz, zur Rose und zu allen Rosies dieser Welt hat der Freundeskreis der Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2025 diesen Film gedreht. Mit Humor, Herzblut und einem Gastauftritt von … wait for it … Diane Kruger. Is' ja sonst nix los bei uns …

Hier finden Sie den Film.

Trailer zur Bewerbung

Zur Kulturhauptstadtbewerbung Hildesheims wurden drei Trailer aus der Provinz produziert. Das Projektbüro Hildesheim 2025 hat mit viel Unterstützung aus Stadt und Region die Dreharbeiten durchgeführt.

Ein Fokus liegt auf der Region Hildesheim. Die Region gehört zur Bewerbung Hildesheims als Europäische Kulturhauptstadt 2025 dazu. Warum die Provinz? Was hat sie Europa zu bieten? Wie ergänzen oder unterscheiden sich Stadt und Land in Hinblick auf (ihre) Kultur?
Und auf den zweiten Blick?

Die Trailer finden Sie hier: www.hildesheim2025.de

Podcast from the Province

Es ist knapp drei Monate her, dass das Province Lab in der Region Hildesheim stattfand. Aus acht europäischen Ländern waren Expertinnen und Experten zu Gast. Das Thema: Chancen und Herausforderungen der europäischen Provinz.

In Nachbereitung dieses Labors ist eine Podcastreihe „Postcards from the Province“ entstanden, tatkräftig unterstützt von Radio Tonkuhle. Sabine Zimmermann unterhält sich erneut mit den Expertinnenund Experten, die im März Hildesheim zu Gast waren. Ganz entspannt. Meistens eine halbe Stunde, manchmal länger. Etwa mit Froukje de Jong-Krap, Leiterin eines Landart-Projekts in den Niederlanden, die über die vielfältige Landschaft um Hildesheim und die Möglichkeiten, damit Kunst zu machen, spricht. Špela Težak, Jugendsozialarbeiterin aus Slowenien, beschreibt den Unterschied zwischen Geografie und Lebensgefühl. Wie weit der Weg ist – über 1.000 Kilometer von Ptujnach Hildesheim – und wie ähnlich sich die Kleinstädte und Dörfer hier und dort trotz allem seien. Und Viktoras Bachmetjevas, Philosoph aus Kaunas, sieht in Sibbesse, wo er im März zu Gast war, sogar den urtypischen europäischen Ort. „Wenn du nach der DNA Europas suchst, dann sind es diese kleinen Städte irgendwo in der Mitte von Deutschland, Belgien oder Frankreich.“

Die erste Folge des Podcasts „Postcards from the Province“ mit Viktoras Bachmetjevas lässt sich unter www.hi2025.de, der Website des Projektbüros, nachhören. Die nächsten sechs Folgen werden dort immer freitags veröffentlicht. Das Projektbüro arbeitet derzeit an einer deutschen Untertitelung der Podcasts.

Internationales Kunstprojekt „Europe at Home“

Im internationalen Kunstprojekt „Europe at Home“ beleuchten Kulturschaffende aus europäischen Städten die aktuelle Krise. Fotografin Anna-Lena Schotge und Autorin Helene Bukowski haben für das Projektbüro Hi2025 die Kulturszene Hildesheims in den Blick genommen.

„Europe at Home“ ist ein internationales Kunstprojekt der portugiesischen Stadt Faro. Projektpartner überall in Europa sind aufgerufen, zehn Fotografien und eine Seite Literatur einzureichen. Das Thema: Wie erleben Kulturschaffende diesen Moment der Geschichte, den ganz Europa zuhause verbringt.

Fotos und Kurztexte aus allen teilnehmenden europäischen Städten lassen sich unter www.europeathome.eu einsehen. Alle Fotomotive aus der Region Hildesheim und Auszüge des Textes von Helene Bukowski werden in den nächsten Wochen auf www.facebook.com/hi2025  gezeigt. Die gesamte Pressemitteilung können Sie hier finden.

Open Office mit der künstlerischen Leitung Caroline HochleichterJeden

Dienstag um 17 Uhr lädt Carolin Hochleichter wieder interessierte Hildesheimer*innen zum Gespräch ein – nur nicht mehr live im Projektbüro, sondern per Telefon.

Interessiert? Wer teilnehmen möchte, kann sich unter Angabe einer Telefonnummer an info@hi2025.de wenden.
Soweit noch nicht vergeben, können Sie anschließend einen von vier Terminen zwischen 17 und 18 Uhr wählen.
Carolin Hochleichter ruft Sie zurück.

»Kreativ durch die Krise«

Das Projektbüro Hi2025, will auf spannenden Projekte und Initiativen aufmerksam machen. Deshalb läuft derzeit eine breite Kooperation mit regionalen Medien. In der Serie „Kreativ durch die Krise“ erscheinen wöchentlich Beiträge in HAZ, Kehrwieder und Leine-Deister-Zeitung. Zu Radio Tonkuhle werden Interviews vermittelt. So wird auch die Kampagne „Hildesheim spendet Applaus“ unterstützt.

Sie haben ein Projekt, das in der Krise neue Wege einschlägt? Online-Zirkus? Skype-Chöre? Einen künstlerischen Atemschutz? Sie haben eine Idee, wie Kultur die Kleingärten und Wohnzimmer erreichen kann? 
Die Medien berichten gerne über Ihr Engagement, unterstützen bei der Suche nach Teilnehmenden oder weisen auf Ihre Webpräsenz hin.Interesse? Schreiben Sie gerne eine Mail an m.balzer@stadt-hildesheim.de (Max Balzer, Projektbüro Hi2025).

"Hildesheim spendet Applaus"- Zugabe vom Publikum

Kulturschaffende unterstützen, die durch die Krise finanziell betroffen sind – Hildesheim spendet Applaus macht’s möglich. Das Hi2025 Projektbüro ruft gemeinsam mit der Interessengemeinschaft Kultur Hildesheim (IQ) und dem Netzwerk Kultur & Heimat zur Hilfe auf.

Hier gelangen Sie direkt zur Spendenkampagne bei betterplace.me!

Das Anlegen Ihres Profils ist kostenlos.

Heim Kultur

Das Projektbüro Hi2025 bringt Menschen zusammen – dieser Tage auf Facebook und Instagram. Heimkultur macht Veranstaltungen sichtbar, die in Stadt und Region ausfallen. Und natürlich die Kulturschaffenden dahinter. Ein Song im Badezimmer, eine Kurzgeschichte am Küchentisch, „Krieg und Frieden“ als Kissenschlacht oder „Hamlet“ im Hinterhof. Heimkultur, das neue Social‐Media‐Format des Projektbüros Hi2025 lässt die eigenen vier Wände zur Bühne werden. Zu sehen unter: www.facebook.com/hi2025/  und Instagram: @Hildesheim.2025

Hier finden Sie das Archiv vergangener Veranstaltungen.

Unsere nächsten Veranstaltungen

Es wurden keine Einträge gefunden!

Machen Sie mit

Wir freuen uns auf Ihr Engagement. Gehen wir gemeinsam.
Großes Bild anzeigen
Viele Hände für den Pokal

Ansprechpartner

Bischof-Janssen-Str. 31
31134 Hildesheim
Telefon: 05121 309-6011
E-Mail schreiben
Raum: B 101

Impressum

Raum B 100
Bischof-Janssen-Str. 31
31134 Hildesheim
Telefon: 0 51 21/ 309 6010
E-Mail schreiben

Träger

Landkreis Hildesheim
LKHI LOGO_2019
Netzwerk Kultur & Heimat
Logo Netzwerk Kultur & Heimat Hildesheimer Land