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Kultur in der Region Hildesheim

Kultur + Vereine

Liedgut

Das Lied von der Thilinde

Der Thi (Thie,Tie,Thy) ist wie in vielen niedersächsischen Dörfern auch in Hasede ursprünglich der zentrale Platz des Dorfes gewesen, auf dem sich die Dorfbevölkerung traf. Dieser Dorfplatz ist häufig mit Bäumen bepflanzt worden, in der Regel mit Linden.
So auch in Hasede. In den Niederschriften der Heimatpflege aus dem Jahre 1908 wird uns berichtet, dass es sich hier um eine "kleinblättrige oder Winterlinde" handelte, die im Juli in voller Blüte stand.Sie soll ungefähr 120 Jahre zuvor dort gepflanzt worden sein und mit einer Höhe von 25 Metern, einem Kronenumfang von 78 Metern und einem Stammumfang von 3 Metern erstaunliche Ausmaße erreicht haben.

Etwas wehmütig fragt sich der Berichterstatter von damals: " Was mag sich wohl auf dem Thi, im Schatten seiner Baumriesen, im Laufe der Zeit nicht alles zugetragen haben?! Dort versammelten sich - bis 1880 - die Männer zu ihren Beratungen. Die Kirchglocke läutete sie zusammen, meistens an Sonntagnachmittagen. Ett lütt nahn Thi, hieß es dann … Die Männer standen in Gruppen umher, oder lehnten sich an die Mauern, Lattenzäune und Torwege der umliegenden Gehöfte." Und mit vorwurfsvollem Unterton schließt er: "Jetzt ist die rauchige Wirtsstube mit ihrer Stickluft und ihrem Alkoholdunst Versammlungsort geworden; an der Thilinde aber, die da groß und mächtig geworden in Gottes reiner Luft und unter Gottes strahlender Sonne, gehen die Menschen vorüber, achtlos, die meisten ohne sich etwas dabei zu denken" Und um sie ganz vor dem Vergessen zu bewahren, überreicht er uns das "Lied von der Thilinde - es geht nach der Melodie Im Wald und auf der Heide.

Diese mächtige Linde fiel einem Gewittersturm in der Nacht vom 23. auf den 24. Juli1910 zum Opfer, zerschlug den Holzzaun des Pfarrgartens und richtete dort einigen Schaden an. Heute steht an ihrer Stelle eine neue, noch deutlich kleinere und nach Aussage des derzeitigen Heimatpflegers wohl schon dritte oder vierte Nachfolgerin. Sie ist in der Straße "Zum Ehrenmahl", neben demselbigen zu finden.

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Ehrenmal Hasede © Verena Bloch
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Thielinde Hasede © Verena Bloch
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Thilinde am Ehrenmal Hasede © Hermann Zuske

Brauchtum, Feste und Märkte

Man kann den Eindruck bekommen, dass es in Hasede viele Sportler gibt. Aber genauso gerne feiern die Einwohner auch. Gelegenheiten gibt es genug.

Sternsingen

Schon früher war es Brauch in Hasede, dass die ärmeren Bauernsöhne am 6. Januar, dem Tag der Heiligen drei Könige, von Tür zu Tür gingen, um Nahrungsmittel zu erbetteln.  
Heute und das schon seit 1963 ist es in Hasede guter Brauch, dass die Kinder des Ortes an diesem Tag auf gleiche Weise um Geld- und Nahrungsmittelspenden bitten, die Projekten der kath. Kirche in der Dritten Welt zugute kommen. Die Organisation des Sternsingens wird von der St. Andreas-Gemeinde übernommen

Dorffest am 1. Mai

Am 1. Mai wird im Rahmen eines Dorffestes in der Welle bei Musik und Volkstanz und an Ständen mit Speisen und Getränken der Maibaum errichtet.  

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Maibaum auf der Welle © Hermann Zuske
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Start zum traditionellen Haseder Silvesterlauf, TuS Hasede

Feldmarklauf und Silvesterlauf

Angefangen hat es mit dem langsamen langen Laufen in Hasede schon vor mehr als 30 Jahren. 1980 begann eine damals noch überschaubare Gruppe von Sportlern mit gemeinsamen Läufen durch die Feldmark über Streckenlängen zwischen 10 und 25 Kilometern, schnell wuchs der Lauftreff auf 130 Aktive an. Schon 1981 lud man zum Feldmark-Marathonlauf im Sommer auf eine für Läufer sehr schöne Strecke und bereits drei Jahre später rief der TuS Hasede den Silvesterlauf ins Leben, der sich bis heute zu einem beliebten Abschlusstreffen unter den Läufern in und um Hildesheim und Hannover mit bis zu 1000 Teilnehmern entwickelt hat. Die Haseder beschließen den Volkslauf mit Erbseneintopf, Glühwein, Sekt, Brezeln und allem, was des Sportlerherz begehrt.

Mit Recht ist der Lauftreff des Haseder Sportvereins 2014 daher schon zum vierten Mal mit dem Gütesiegel sehr gut ausgezeichnet worden. Man trifft sich mittwochs um 18 Uhr und samstags um 17 Uhr in Begleitung mehrerer Lauftrainer. Laufanfänger sind herzlich wilkommen und werden nach Aussage des Lauftreffleiters Horst Berger individuell betreut.

Den genauen Termin für den Sommerlauf im Juni und Informationen zu beiden Läufen kann man der Tagespresse oder der Internetseite der Gemeinde Giesen entnehmen. Der Silvesterlauf findet jährlich am 31. Dezember statt.

Martinsumzug

Durch Initiative der kath. Kirchengemeinde findet traditionell ein Martinsumzug mit Fackeln und Laternen und mit anschließendem Martinsspiel am 10. November statt. Die Kinder bekommen Martinshörnchen geschenkt, den Erwachsenen werden Glühwein und  Schmalzbrote angeboten.

Trachten

Goldhaube

Zur Festtagskleidung der Haseder Frauen gehörten nach Aufzeichnungen des Pastors Brenneke von 1887 die sogenannten Goldmützen oder Goldhauben.
"Man denke sich eine den Hinterkopf bedeckende, aus Pappe gearbeitete Hülle, welche sehr reich an Goldzirrathen (Goldspannien genannt) bedeckt und mit sehr breitem, gemustertem und farbigem Seidenbrand verbrämt ist. Gleiches Band fällt in reicher Fülle tief den Rücken hinab und vorn über die Brust." (Giesen einst und jetzt, Ausgabe 10/1988, S.14)
Einige dieser Goldmützen gelangten als Schenkung an die kath. St. Andreas-Gemeinde und wurden für die Gestaltung von drei roten Messgewändern (einem Casel und zwei Dalmatiken) verwendet. Sie wurden noch bis 1975 am Andreastag von den Priestern am Altar getragen.

Der Stümpelhof in Hotteln, wo die Goldhauben zuletzt ausgestellt wurden, ist kein Heimatmuseum mehr ist. Die gesamte Museumssammlung ist schon 1982 aufgelöst worden und in alle Winde zerstreut. Daher gibt es auch keine Goldhauben mehr zu begucken - leider. Da müssen sich Interessenten in Hasede mit den Messgewändern begnügen.

Die Messgewänder befinden sich in der Sakristei der St. Andreas-Kirche. Wer sie anschauen möchte, melde sich bitte bei der Küsterin Frau Sauer unter der Telefonnr. 0 51 21/ 77 04 73.

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Die Goldhauben von Hasede
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Die Goldhauben von Hasede
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Gewand mit verarbeitetet Goldhaube

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Der in Niedersachsen lebende Bildhauer macht seit mehr als 35 Jahren sein eigenes Ding. Er ist keiner Gruppe zugehörig und lehnt Auftragsarbeiten strikt ab.
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