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Rosen&Rüben startet familienfreundlich in die neue Saison

Die Saison 2026 legt einen besonderen Fokus auf Veranstaltungen, die Familien und junge Menschen zum Mitmachen einladen

„Uns ist es wichtig, dass sich alle Generationen willkommen fühlen”, bringt Rosen&Rüben-Projektleiterin Sophie Radde es auf den Punkt. Einen besonderen Fokus hat das Rosen&Rüben-Team in Vorbereitung der Saison 2026 deshalb auch auf Veranstaltungen gelegt, die Familien und junge Menschen ansprechen und zum Mitmachen einladen. Sie werden im neuen Programmheft, das in den nächsten Wochen wieder an vielen Orten im ganzen Landkreis zu finden sein wird, mit einem eigenen Symbol gekennzeichnet.

Seit 2018 führt die Marke Rosen&Rüben, ein Hauptprojekt des Netzwerks Kultur & Heimat Hildesheimer Land e.V., unter dem Titel “Kulturzeit im Hildesheimer Land” jährlich Konzerte, Ausstellungen, Wanderungen, Feste, Diskussionsrunden und vieles mehr aus Stadt und Region zusammen und geht den Veranstalter*innen bei Planung, Umsetzung und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Hand. Beim Besuch der 44 Programmpunkte in diesem Jahr, die alle zwischen Mai und Oktober stattfinden, kann man rund dreißig Orte im Landkreis kennenlernen. Die Vielfalt der Region, die auch Sophie Radde im Grußwort zum Programmheft hervorhebt, sichtbar zu machen, bedeutet für das Team aber nicht, nur schöne Veranstaltungen an beschaulichen Plätzen zu präsentieren. Künstlerische Arbeiten können Besucher*innen etwa am Ort ihrer Entstehung, in der Natur und in spannungsreicher Inszenierung auf sich wirken lassen. Bei Festen und Festivals können Anwohner*innen und Gäste Gemeinschaft und in gesellschaftspolitischen Diskussionen das Aushalten von Widersprüche erleben. Ein Hochgenuss kann ein stimmungsvoller Konzertabend sein oder das Einlassen auf ungewöhnliche Klänge und schwierige Themen. Und beim Bestaunen von altem Handwerk reift vielleicht bei so manchem die Erkenntnis, dass die Idee des Upcyclings gar nicht so neu ist.

Der Rosen&Rüben-Mai startet mit einer Lesung aus den Werken des Moritzberger Geographen und Schriftstellers Karl Helbig, reist mit dem tfn durch Häuser der Region, lässt beim Flohmarkt der Lebenshilfe neue Lieblingsstücke entdecken, im Kehrwiederturm über das Landleben sinnieren, beim Schafescheren zuschauen, darüber diskutieren, was die Welt zusammenhält, in Alfeld mit Kugeln spielen, im Möbelhaus die Milchkannen erklingen, die Gänse rocken und um den KULTSaal Handwerkskunst erleben.

Ergänzt wird das Programm von einem Vorschlag für eine Ausflug zu einem der schönsten Aussichtspunkte der Umgebung, Restaurantbesuchen mit regionalem Anstrich und einem Museumstipp. Das Heft steht neben der gedruckten Version wie immer auch als Download auf der Webseite rosenundrueben.de zur Verfügung. Dort und auf dem Rosen&Rüben-Instagram-Account sind zusätzliche und aktuelle Informationen zu finden.

Gefördert wurde Rosen&Rüben 2025 vom Landkreis Hildesheim, dem Landschaftsverband Hildesheim e.V., der Kulturstiftung der Sparkasse für die Region Hildesheim, der Friedrich Weinhagen Stiftung und der BürgerStiftung Hildesheim sowie von der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine als Sponsorin.