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Kultur in der Region Hildesheim

Sehenswert

Monumente

Zwei Ehrenmale

Zu finden: Johannesstraße an der St. Johannes Kapelle sowie in der Kastanienallee

Das Ehrenmal am Friedhof in der Kastanienallee erinnert an die gefallenen Dorfbewohner des 1. Weltkriegs. Das Ehrenmal an der St. Johannes Kapelle für die gefallenen Soldaten des 2. Weltkriegs entstand erst 1960 nach einem Entwurf des Klein Försters Max Meyer. Ein in Kreuzform gepflasterter Weg führt geradeaus zu einem Gedenkstein in Sichtbeton, auf den eine Bronzeplastik aufgebracht ist. Diese Plastik des niedersächsischen Künstlers U. Behl aus Harpstedt zeigt eine Menschengruppe, deren Körper ineinander verschlungen sind, womit zum Ausdruck gebracht werden soll, wie wichtig es ist, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen und sich so die Bedeutung eines dauerhaften Friedens bewußt machen.

Zwei Weg- bzw. Prozessionskreuze

Zu finden: Zum einen am Ortseingang von Harsum kommend auf der rechten Seite, zum anderen auf dem Privatgrundstück der Familie Steinmann (teilweise verdeckt durch eine Mauer) in der Johannesstraße

Das Wegkreuz am Ortseingang von Klein Förste stammt aus dem Jahre 1871/72 und ist für jeden gleich am Ortseingang von Harsum kommend gut zu sehen. Ein weiteres Kreuz befindet sich auf dem Privatgrundstück der Familie Steinmann in der Johannesstraße. Auch dieses Kreuz ist, wenn auch zum Teil von einer Mauer verdeckt, gut zu finden.

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Wegkreuz Ortseingang Klein Förste © Verena Bloch
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Wegkreuz Hof Steinmann Klein Förste © Verena Bloch
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Marienstatue Klein Förste © Verena Bloch

Marienstatue

Zu finden: In der Marienallee

In der Marienallee finden wir, geschützt unter einigen Bäumen aufgestellt, eine Marienstatue.

Bartholomäus-Wegkreuz

Zu finden: An einem Feldweg in der Verlängerung der Johannesstraße in Richtung der stillgelegten Kalibahn-Strecke

Das Bartholomäus-Kreuz steht an einem Feldweg außerhalb von Klein Förste Richtung Kalibahnstrecke. Es wurde vom Landwirt Nöhre aus dem Ort gestiftet. Er war eines Tages mit seinem Pferdegespann von einem Gewitter überrascht worden. Obwohl eines seiner Pferde vom Blitz erschlagen wurde, kam er selbst mit einem Schrecken davon und ließ zum Dank das Kreuz errichten.

Historische Baulichkeiten

St. Johannes Kapelle

Zu finden: Johannesstraße

Die katholische Kirchengemeinde St. Johannes Baptist ist seit dem Mittelalter kirchlich als Filialgemeinde mit der ehemaligen Archediakonatskirche St. Pankratius in Groß Förste verbunden. Eine Erwähnung des Ortes Vorste minor findet sich bereits in einer Urkunde aus dem Jahre 1270, in der der Ritter Dietrich von Tossum die Benediktiner-Mönche des Kreuzstiftes in Hildesheim mit der Gründung einer Vikarie unter dem Patronat des Heiligen Johannes des Täufers beauftragte. Ein Gotteshaus muß demnach also bereits im 13. Jahrhundert in Klein Förste vorhanden gewesen sein. Das mittelalterliche Gotteshaus wurde wahrscheinlich nach der Zerstörung während der Hildesheimer Stiftsfehde (1519 bis 1523) im 16. Jahrhundert wieder aufgebaut.

Mit der Annahme der Reformation trat die kleine Filialgemeinde zum protestantischen Glauben über, gehörte aber im Jahre 1657 wieder zur Pfarrgemeinde in Groß Förste. 1908 wurde die Kapelle renoviert und erweitert, 1962 entstand ein Anbau an der Längsseite. Von der ursprünglichen Einrichtung ist bis auf ein früheres Altar-Gemälde aus dem Jahre 1685, das die Taufe Jesu durch Johannes am Jordan zeigt, nichts erhalten geblieben. Diese Bild befindet sich heute im Seitenschiff der Kirche. Stattdessen ziert ein eindrucksvolles Mosaik heute die Apsis des Kirchenraumes. Es stellt das Lamm Gottes mit der Siegesfahne und die Offenbarung des Johannes dar.

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St.Johannes Klein Förste (3) © Verena Bloch
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St. Johannes Klein Förste © Verena Bloch
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St. Johannes Klein Förste (2) © Verena Bloch
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Spruchstein unter Marienfigur © Verena Bloch
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Marienfigur Klein Förste © Verena Bloch

Alte Schule, heute Dorfgemeinschaftshaus (DGH)

Zu finden: Johannesstraße

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alte Schule, heute DGH Klein Förste © Verena Bloch

Aus alten Aufzeichnungen und Schulchroniken Klein Förstes ist zu ersehen, dass die Kinder des Ortes bereits im Jahre 1824 in einer einklassigen Dorfschule unterrichtet wurden. Vom Bau eines Schulgebäudes wird aber erst im Jahre 1837 berichtet. Dieser Bau bestand nur etwa 70 Jahre und an gleicher Stelle neben der Kirche wurde 1908 eine neue Schule errichtet. Diese erhielt 1966 einen Erweiterungsbau und drei Jahre später einen Schulturngarten.

Seit ihrer Auflösung im Jahre 1972 besuchen die Kinder Klein Förstes die Grundschule in Harsum, das Schulgebäude wird heute als Dorfgemeinschaftshaus (DGH) genutzt.

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