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Kultur in der Region Hildesheim

Sehenswert

Aussichtspunkte

Der Dreisch ist eine Erhebung bzw. höher gelegene Wiese im Giesener Wald. Von hier aus hat man einen schönen Ausblick über das Land bis nach Harsum/Achtum, bis zum Turm von St. Andreas zu Hildesheim und bei klaren Wetterverhältnissen sogar bis nach Bad Salzdetfurth.

Monumente

Alte Grabsteine in der Kirchenmauer

Zu finden: St. Vitus Kirche, Paradiesstraße

In der Mauer des Kirchhofes eingelassen finden sich drei Grabsteine von Giesener Bürgern, daneben eine erklärende Tafel.

Gedenkstein

Zu finden: St. Vitus Kirche, Paradiesstraße

Unterhalb der Kirche steht ein Gedenkstein für einen Handwerker, der beim Turmbau der Kirche ums Leben kam.

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Gedenktafel St. Vitus Kirche Giesen

Historische Baulichkeiten

Vituskirche

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St. Vitus Giesen © Verena Bloch

Zu finden: Paradiesstraße

Die Vituskirche ist die Pfarrkirche des ehemaligen Ortes Groß Giesen. Das vermutlich als adelige Eigenkirche erbaute Gotteshaus wurde 1235 durch Ritter Dietrich von Depenau dem Godehardikloster in Hildesheim übertragen. Wahrscheinlich bis ins 16. Jhd. hinein umfasste der Pfarrbezirk von St. Vitus auch die Ortschaften von Klein- und Groß Beelte. Zur Erinnerung an die bereits im Dreißigjährigen Krieg ausgelöschten Ortschaften wurden deren Patrozinien - St. Nikolaus und St. Berward - 1929 als Nebenpatrone von St. Vitus übernommen.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde jedoch auch St. Vitus schwer beschädigt bzw. zu großen Teilen zerstört und das heutige Kirchengebäude von 1672 bis 1675 neu errichtet. Aus dieser Zeit stammt noch der Westturm der Kirche, während das heutige Kirchenschiff im Jahre 1929 entstand. Im Inneren sind sechs Deckengemälde aus der Zeit um 1675,die barocken Altäre vom Ende des 17. Jhd., der Hochaltar aus dem 18. Jhd. sowie die um 1520 angefertigte Kanzel zu beachten. Letztere hat ursprünglich vermutlich ihren Platz in der Nikolaikapelle in Hildesheim gehabt.

Pünktlich zur Gemeindefusion der Gemeinden rund um Giesen am 1.11.2014 haben Gemeindemitglieder mit viel Engagement und Eigenleistung saniert. Mit Unterstützung einer im Ort lebenden Restauratorin wurden die Deckengemälde und der Altar gereinigt und neue Konsolen für dessen Figuren angefertigt. Die Innenwände der Kirche erhielten einen neuen Anstrich, sodass sich St. Vitus nun als Hauptkirche des Gemeindeverbunds in frischem Glanz präsentiert.
Im Außengelände der Kirche erinnern alte Grabsteine und Tafeln in der Kirchhofmauer heute an die Verstorbenen von Giesener Familien.

Die Vituskirche ist über die Gottesdienstzeiten hinaus täglich von 10 -17 Uhr geöffnet. Wer nähere Auskünfte zur Kirche wünscht, melde sich bitte bei der Küsterin Frau M. Rüth, Tel. 0 51 21/ 77 08 89

Alte Grabsteine und Tafeln in der Kirchhofmauer erinnern heute an die Verstorbenen von Giesener Familien.

Altes Schulhaus / Thiestein

Zu finden: Am Thie (neben der St. Martins Kirche)

Der Thiestein und das alte Schulhaus, ein Fachwerkhaus aus dem Jahre 1526, in dem ursprünglich zwei Schulklassen Platz hatten, befinden sich im ehemaligen Klein Giesen oder dem "Unterdorf" des Ortes Giesen neben der St. Martinskirche. Das alte Schulhaus ist im Besitz der katholischen Kirche, ist zurzeit an privat vermietet und daher nur von außen zu besichtigen.

Heimatmuseum

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Das Heimatmuseum Giesen befindet sich in einem Ende des 19. Jahrhunderts erbauten und eher unscheinbaren ehemaligen Wohnhaus in der Ortsmitte von Giesen. Es wurde dem Ort als Schenkung überlassen, die jedoch mit der Auflage verknüpft war, dieses Gebäude ausschließlich als Heimatstube zu nutzen.
Die Innenraumaufteilung des Gebäudes ist erhalten geblieben und die meisten der ursprünglichen Räume dienen heute als Museums- und Ausstellungsräume. So können hier eine Küche, ... weiterlesen

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