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Kultur in der Region Hildesheim

Interessant + Wissenswert

Sagen und Geschichten

Das Rätsel um den geschmückten Weihnachtsbaum

Alle Jahre wieder zu Beginn der Adventszeit geschieht im Eitzumer Wald etwas Eigentümliches und zugleich sehr Schönes.

Wer in diesen Tagen hoch über dem Ort einen Spaziergang durch den Wald unternimmt, wird irgendwo und immer an anderer Stelle auf eine weihnachtlich geschmückte Fichte stoßen. Schon seit über zehn Jahren wird im Dorf gerätselt, wer hinter diesem nun schon traditionellen und outgesourcten Weihnachtsbaum steckt. Mit bunten Kugeln, glitzernden Ketten und ganz ohne LED-Beleuchtung steht er plötzlich da und niemand hat bislang einen Hinweis auf den Dekorateur und dessen Beweggründe gefunden. Und vermutlich will es auch keiner wirklich wissen, denn es ist doch wunderbar, sich immer wieder aufs Neue überraschen zu lassen! Spätestens zum Dreikönigstag hat der Zauber ein Ende und das Bäumchen ist wieder ganz und gar grün – bis zum nächsten 1. Advent ...

Die Sage von der Kornfrau

Man sagte in den Dörfern an der Despe, dass im Getreide die Kornfrau (Kurnfriu, Roggenmuhme, Kurnweiw) sitzt. „Dat Kurnweiw packet jöck, wenn jei in't Kurn leopet", warnte man die Kinder.

Ein Mädchen aus Wallenstedt pflückte eines Tages in einem Roggenfeld Raden, Kornblumen und Klatschmohn. Plötzlich tauchte vor ihr die Kornfrau auf, reckte sich, als wollte sie himmelhoch werden. Wie eine Vermummte schaute die Gestalt aus. Erschreckt verließ das Mädchen das Feld und rannte ohne sich umzusehen nach Hause. Tränen standen ihm in den Augen, als es bei der Mutter anlangte. Auch in vielen anderen Dörfern an der Despe, z. B. in Eitzum und Nienstedt, hat man die Kornfrau beobachtet.

Die Sage ist abgedruckt in "Despetal einst und jetzt, Beträge zur Geschichte von Barfelde, Eitzum und Nienstedt", E. A. Strüber, 2011, S. 206

Spuren von historischen Produktionsstätten

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Wohnhaus Sägewerk Linkweg 1 © Verena Bloch

Wohngebäude des Sägewerks

Zu finden: Linkweg 1, Eitzum

Seit 1872 gibt es Eitzum ein Sägewerk. Das Wohngebäude des Sägewerks steht unter Denkmalschutz. Werk und Wohgebäude sind heute im Besitz der Fa. Krull-Lüke.

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