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Kultur in der Region Hildesheim

Geschichte

Geschichtliches

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OS_Eitzum © Verena Bloch
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Das Despetal gemalt von Edgar Günter
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Jungsteinzeitliche Funde aus der Gemarkung Nienstedt aus der Zeit 4000-2000 vor Christi Geburt.
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Jungsteinzeitliche Funde aus der Gemarkung Nienstedt aus der Zeit 4000-2000 vor Christi Geburt.
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Jungsteinzeitliche Funde aus der Gemarkung Nienstedt aus der Zeit 4000-2000 vor Christi Geburt.
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© Verena Bloch
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Eitzum © Verena Bloch
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Eitzum © Verena Bloch
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Eitzum © Verena Bloch
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Eitzum © Verena Bloch
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Eitzum © Verena Bloch
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Fachwerkhof Eitzumer Hauptstr. 38 © Verena Bloch
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Alte Schule, heute Dorfgemeinschaftshaus © Verena Bloch
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Alte Schule, heute Dorfgemeinschaftshaus © Verena Bloch
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Feuerwehrhaus Eitzum © Verena Bloch

Der Ort Eitzum findet erste urkundliche Erwähnung in einer Urkunde Bischof Bernward von Hildesheim im Jahre 996 unter dem Namen Ekihem. Mit dieser Urkunde übertrug Bernward der im selben Jahr gegründeten Kreuzkapelle, an deren Stelle später die Michaeliskirche errichtet wurde, Ländereien in sieben Orten, zu denen auch Eitzum gehörte.

Ortsnamensforscher sind sich darüber einig, dass der ursprüngliche Name Eitzums auch so viel bedeutet hat wie Eichheim, also als Wohnplatz bei den Eichen beschreibt. Wer heute vom oberhalb des Despetal gelegenen Waldrand hinunter schaut, blickt tatsächlich auf die zum Teil von hohen Bäumen verdeckten roten Ziegeldächer des Dorfes.

Zahlreiche Hügelgräber, die in einem Gebiet zwischen Osterholz bei Heyersum bis nach Nienstedt reichen, lassen allerdings mit Sicherheit darauf schließen, dass das Gebiet um Eitzum schon während der Bronzezeit besiedelt war. Das Wappen von Eitzum zeigt einen Mäander in Form von ineinander verschlungenen Hakenkreuzen, die Zeichen aus germanischer Zeit waren.

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Eitzum

Das über mehrere Jahrhunderte durch die Landwirtschaft geprägte Dorf veränderte seine Struktur mit der Entwicklung der Industrie, dem Bau der Eisenbahn und den Abbau von Kali um die Jahrhundertwende. Trotz der Schließung der Schachtanlage haben Handel, Gewerbe und Handwerk Eitzum mitgestaltet und im Ort sind bis heute ein Sägewerk und ein Zimmereibetrieb ansässig.

Die ehemals selbstständige Gemeinde Eitzum, in der heute etwa 500 Einwohner leben, wurde am 1. März 1974 zusammen mit den Nachbardörfern Barfelde und Nienstedt in der Gemeinde Despetal zusammengeführt, diese wiederum 2016 in die vergrößerte Stadt Gronau (Leine) eingemeindet. Gleichzeitig wurde die Stadt Gronau Mitglied in der ebenfalls am 1. November 2016 durch Zusammenschluss mit der Samtgemeinden Duingen entstandenen Samtgemeinde Leinebergland.

Mit großem Engagement hat der Ortsheimatpfleger E.A. Strüber eine reich bebilderte und mit zahlreichen Dokumenten und Texten versehene Chronik des Despetals zusammengestellt. Durch die Mitarbeit des Fotografen Martin Klauss ist so ein professionell gebundener und 360 Seiten starker Band entstanden, in dem Interessierte stundenlang stöbern können. Wer diese Chronik kennenlernen möchte, melde sich bitte bei Herrn Strüber direkt unter der Tel.Nr.: 0 51 82-32 01 (Despetal einst und jetzt, Beiträge zur Geschichte von Barfelde, Eitzum und Nienstedt, Dorfchronik des Despetals, Ernst August Strüber)

Zu Eitzum gibt es außerdem eine privat betriebene Internetseite: www.barfelde.eu

Die beiden Nachbarorte Nienstedt und Barfelde sowie der Verwaltungssitz Gronau sind von Eitzum über die L 482 innerhalb kurzer Zeit zu erreichen, Nienstedt und Barfelde außerdem über einen wunderschönen, etwas höher gelegenen Wirtschaftsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über das Despetal.

Historische Baulichkeiten

St. Martini-Kirche (evang.)

Die evangelische St. Martini-Kirche befindet sich im alten Ortskern von Eitzum.

Der Patronatsname der Kirche erinnert an die in der Einleitung beschriebene enge Verbindung des Ortes mit Bischof Bernward. Bernward war ein Verehrer des schon im 4. Jhd. in Tour lebenden Heiligen und war bemüht, des Andenken des Hl. Martin zu ehren und in seinem Bistum zu fördern. Daher finden sich im Landkreis Hildesheim nicht nur in Eitzum, sondern beispielsweise auch in Emmerke und Wrisbergholzen eine Martinikirche.

Die St. Martini-Kirche in Eitzum wurde vermutlich im 15. Jahrhundert aus Bruchsteinen errichtet und im 17. und 18. Jahrhundert umgebaut. Die Schießscharten im unteren Teil ihres Turms deuten allerdings darauf hin, dass dieser erheblich älter ist als das Kirchenschiff und ursprünglich als Wehrturm diente.

Die Kanzel der Kirche stammt aus dem Jahre 1584, der Altar wird in die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts eingeordnet. Ebenfalls sehenswert ist das mit Reliefs versehene achteckige Sandstein-Taufbecken  aus dem Jahre 1611 und die Empore aus dem 16. Jahrhundert.

Gründliche Erneuerungen und  Instandsetzungen der Kirche fanden in den Jahren 1668 und 1739 statt.

Die St. Martini-Kirche ist nur zu Gottesdienstzeiten geöffnet. Darüber hinaus ist eine Besichtigung nur nach Absprache mit der Küsterin Fr. Iffländer, Tel 0 51 82/ 51 21, möglich.

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St. Martinus © Verena Bloch
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Martinuskirche zu Eitzum
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St. Martinus © Verena Bloch
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St. Martini © Verena Bloch
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Eitzum © Verena Bloch
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St. Martinus, Eingangsportal © Verena Bloch
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St. Martinus © Verena Bloch
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St. Martinus, Altar © Verena Bloch
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St. Martinus, Gemälde der Orgelempore © Verena Bloch

Fachwerkhaus

zu finden: Eitzumer Hauptstraße 38

Das Fachwerkhaus an der Eitzumer Hauptstr. 38 ist ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem frühen 18. Jahrhundert. Es wurde aufwändig und liebevoll restauriert und ist so zu einem Schmuckstück im alten Ortskern geworden.

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Historisches Foto der vormals Mengeschen Mühle in Eitzum
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Fachwerkhof Eitzumer Hauptstr. 38 © Verena Bloch
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Fachwerkhof Eitzumer Hauptstr. 38 © Verena Bloch

Spuren von historischen Produktionsstätten

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Wohnhaus Sägewerk Linkweg 1 © Verena Bloch

Wohngebäude des Sägewerks

Zu finden: Linkweg 1, Eitzum

Seit 1872 gibt es Eitzum ein Sägewerk. Das Wohngebäude des Sägewerks steht unter Denkmalschutz. Werk und Wohgebäude sind heute im Besitz der Fa. Krull-Lüke.

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