Hilfsnavigation
Kultur in der Region Hildesheim

Draußen in der Natur

Gärten und Parkanlagen

Spielplatz

Zu finden: Am Knick, zu erreichen über einen kleinen Fußweg zwischen den beiden Wohnhäusern Bergstr. 8a und Am Knick 1.

Großes Bild anzeigen
Spielplatz_Eime © Verena Bloch

In der Straße „Am Knick“ liegt etwas versteckt und eingerahmt von Grundstücken und Gärten der Spielplatz von Eime.

Privater Garten mitten im alten Dorf

Zu finden: Mühlenstr. 5

Großes Bild anzeigen
Hof2Muhlenstr.5JPG © Verena Bloch
Großes Bild anzeigen
Hof3Muhlenstr.5 © Verena Bloch
Großes Bild anzeigen
Park5Muhlenstr.5 © Verena Bloch
Großes Bild anzeigen
Park2Muhlenstr.5 © Verena Bloch
Großes Bild anzeigen
Park1Muhlenstr.5 © Verena Bloch
Großes Bild anzeigen
Park4Muhlenstr.5 © Verena Bloch
Großes Bild anzeigen
Park3Muhlenstr.5 © Verena Bloch

Zum Grundstück der Bewohner der Mühlenstr. 5 gehört ein sehr schöner und an einen Park erinnernder Garten mit großen Bäumen, weitläufigen Rasenflächen und einer Holzbrücke, die sich über die Akebeke, Eimes kleinen Bachlauf, spannt. Da es sich um ein Privatgrundstück handelt, ist das Betreten des kleinen Parks selbstverständlich nicht erlaubt, aber ein Blick über die Mauer vermittelt schon einen guten Eindruck dieser schönen Gartenanlage.

Aussichtspunkte

Cölleturm

Großes Bild anzeigen
Coelleturm © Heiko Stumpe

Südwestlich von Eime liegt der Höhenzug Külf. Der Cölleturm ist ein 8,50 m hoher Aussichtsturm auf dem höchsten der nördlichen drei Hügel des Külfs. Die drei Hügel waren seit Jahrhunderten durch intensive Holznutzung und Viehbeweidung unbewaldet. Die letzten Bäume sollen Soldaten der Truppen Tillys gefällt haben, als sie 1623 in den Leineniederungen lagerten. Als man ab 1890 wieder mit der Aufforstung begann, wurden Waffen aus der Zeit des 30-jährigen Krieges gefunden.

Zuvor war der Anwalt und Landwirt Friedrich Rautenberg Besitzer von einem Teil dieser Flächen. Um 1840 baute er dort oben zu seinem Privatvergnügen den 8,50 m hohen Turm, legte außerdem am Nordosthang des Külfs einen Weinberg an und trieb einen Weinkeller in den Berg, um die Trauben an Ort und Stelle keltern und den jungen Wein in Fässern reifen lassen zu können. Wegen der rauhen klimatischen Verhältnisse war diese Unternehmung nicht von Erfolg gekrönt und die Rebstöcke verschwanden bald unter wucherndem Gestrüpp und Bäumen. Einzig der Turm blieb erhalten.

1895 wurde Carl Cölle aus Banteln neuer Besitzer des bis dahin noch namenlosen Turms. Cölle eröffnete am Waldrand in der Nähe eine Sommerwirtschaft, die sich schnell großer Beliebtheit erfreute und der nun nach ihm benannte Turm war fortan für die Öffentlichkeit zugänglich. Fast zwanzig Jahre lang war „Cölles Höhe“ in den Sommermonaten ein beliebtes Ausflugslokal, wurde aber zu Beginn des ersten Weltkrieges geschlossen und später abgerissen.

Großes Bild anzeigen
Banteln_Coellens_Hoehe_im_Kuelf

Heute ist das Land Niedersachsen Eigentümer des Waldstücks und des Cölleturms, der 1952 grundsaniert und 1995 nochmals saniert wurde. Mittlerweile wird er von Bäumen überragt und die ursprüngliche Rundumsicht ist nicht mehr möglich. In Richtung Norden reicht der Blick aber noch immer weit über das Leinetal hinaus bis in die Hildesheimer Börde.

Wer diesen Blick genießen möchte, kann mit dem PKW einen Parkplatz auf dem Külfkamm zwischen Deinsen und Banteln anfahren und von dort den Turm schnell und bequem zu Fuß erreichen. Zwei Wanderparkplätze am Ortsrand von Deinsen sind außerdem gute Startpunkte für einen Aufstieg.

Eine schöne und landschaftlich reizvolle Wanderung ist auch direkt von Eime aus möglich und wird gleich im nächsten Abschnitt beschrieben.

Rad- und Wanderwege

Külf-Kammweg mit Abstecher zum Cölleturm

Ein besonders schöner Weg führt Wanderer von Eime aus durch den Külf, einen südlich des Ortes gelegenen schmalen Höhenzug. Er erstreckt sich von Eime und Dunsen bis zur Glene bei Godenau über eine Länge von rd. 8,5 km zwischen den Sieben Bergen und dem Duinger und Thüster Berg (letzterer wird auch „Kanstein“ genannt). Der Külf ist niedriger als seine Nachbarn, weist 6 Senkungen auf und hat 7 Hügel mit unterschiedlichen Höhen zwischen 170 m und 260 m.

Hier kann man über den Kamm des Külf wandern und einen Abstecher zum Cölleturm unternehmen. Der Weg ist zu jeder Jahreszeit reizvoll, wegen der Frühjahrsvegetation aber im Frühjahr ein echtes Highlight.

Von Eime aus verläuft eine Strecke vom Ende der Bergstraße immer geradeaus bis zum Wanderparkplatz Külf mit einer Wanderkarte und Hinweisen zum Cölleturm.

Großes Bild anzeigen
Colleturm
Großes Bild anzeigen
Banteln_Coellens_Hoehe_im_Kuelf

Weitere Wandermöglichkeiten ergeben sich von Banteln, Deinsen oder Hoyershausen aus.

Wer nicht gut zu Fuß ist, kann direkt auf dem Külfkamm zwischen Deinsen und Banteln parken und von dort den Kammweg und den Cölleturm auf bequemstem Weg erreichen.

Weitaus schöner ist es jedoch, einen der beiden Wanderparkplätze am Ortsausgang von Deinsen anzufahren und von dort bis zum Külfkamm zu wandern.

Ein kleiner Parkplatz (2-3 Autos) befindet sich am südlichen Ende von Lübbrechtsen. Beim Ortsausgangsschild Lübbrechtsen nach Hoyershausen führt ein befestigter Feldweg zum Waldrand, wo sich links der kleine Parkplatz befindet.

Landschaftlich reizvoll ist der längere Anmarsch über die alte Deinsener Straße von Banteln her.

Eine zweistündige Wanderung beginnt am Parkplatz bei Hoyershausen, wo man sich nach rechts orientiert, um in einer weiten Kurve zum Külfkamm aufzusteigen. Von der Großen Tannenhütte aus geht es entweder auf der Forststraße weiter oder auf dem schmalen, steinigen, mitunter auch rutschigen Kammweg. Über die Schneise am Turm oder die Deinsener Straße führt der Rückweg am südlichen Waldrand entlang zum Ausgangspunkt.

Wer sich schon vor der Wanderung einen Eindruck vom Külf verschaffen möchte, kann sich Videos auf der Website des Nachbarortes Deinsen (www.deinsen.de) u.a. von einer Külfwanderung zum Cölleturm ansehen. Die Videos sind mit Hilfe einer Drohne erstellt worden und bieten daher tolle Blicke auf die gesamte Gegend von hoch oben.

Wanderungen aus dem E-Book Wanderführer „Wandern und Trekking im Leinebergland, auf 56 Touren das Land links und rechts der Leine entdecken, BookRix München, 2. und überarbeitete Auflage 2019“ von Andreas Räder, Betheln

Vor wenigen Jahren veröffentlichte Andreas Räder aus Betheln einen Wanderführer im E-Book-Format mit 20 Haupttouren und 36 Nebenrouten durch das Leinebergland, die in der Regel als Rundtouren konzipiert sind.  Alle Touren sind ausführlich beschrieben und mit Karten, Höhenprofilen und Informationen zur Weglänge, Wegebeschaffenheit und Flora und Fauna versehen. Das Spektrum reicht über kurze Touren von 9,7 km Länge bis zu mehrtägigen Wanderrouten von 120 km Länge. Eine Aktualisierung nahm Räder 2019 vor.

Einen Einblick erhält man hier.

Das komplette E-Book (Räder, Andreas, Wandern und Trekking im Leinebergland, auf 56 Touren das Land links und rechts der Leine entdecken, BookRix München, 2. und überarbeitete Auflage 2019) ist für 9.99 € über das Internet erhältlich.

Wanderungen aus der Leinebergland-App (für Android-Betriebssystem)

In der Leinebergland-App finden Smartphone Nutzer (mit Android Betriebssystem) 9 Wanderungen für die Region Gronau - Duingen.

Radtouren durch das Leinetal (Hildesheimer Kultur- und Freizeit-App, für Android-Betriebssystem)

Ebenfalls für Benutzer von Smartphones mit einem Android-Betriebssystem bietet sich die Hildesheimer Kultur- und Freizeit App an. Diese beinhaltet 20 Radtouren durch Stadt und Landkreis zu über 200 Zielen aus Kultur und Freizeit, von denen zwei (Tour 17 und 19) auch durch das Leinetal über Eime bzw. durch die direkten Nachbarorte Gronau und Banteln führen.

Bisher sind diese und weitere 10 Radtouren aus der Hildesheimer Kultur & Freizeit-App auch als Flyer des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) Hildesheim in der Tourist-Information Hildesheim erhältlich.

Impressum

Raum B 100
Bischof-Janssen-Str. 31
31134 Hildesheim
Telefon: 0 51 21/ 309 6010
E-Mail schreiben

Träger

Landkreis Hildesheim
LKHI LOGO_2019
Netzwerk Kultur & Heimat
Logo Netzwerk Kultur & Heimat Hildesheimer Land