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Holger Barghorn
Holger Barghorn
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Holger Barghorn
Holger Barghorn
Als Kind hat wohl fast jeder auf dem grünen Gras gelegen, in den blauen Himmel geschaut und die weißen Wolken entdeckt. Und darin alles Mögliche gesehen: Wölfe, Engel, Blumen oder Schiffe – Formen, die sich immer wieder neu bildeten, nie gleich blieben und die Phantasie mächtig auf Trab gebracht haben. Holger Barghorn muss als Kind sehr viel in weiße Wolken geschaut haben. Seine Bilder sind von der gleichen Unbeschwertheit und Tiefe, wie es die Wolken sind. Sie kommen leicht und sanft daher und haben dennoch urwüchsige Kraft und Lebendigkeit. Sie sind verspielt, aber nicht naiv, sie sind fließend, aber nicht formlos. Immer sind sie in "Mischtechnik" entstanden: Ein Gemisch aus Acrylfarbe, Stiften, Kaffee, Stoffen und Kopien, ein Gemisch aus Flächen, Strichen und feinsten Strukturen und vor allem ein Gemisch aus Farben und Formen, die sich zu vielfältigen Gestalten und Geschichten verdichten.

In den Bildern von Holger Barghorn ist nichts fest, alles fließt. Den Streit zwischen Parmenides, dem Philosophen des Seins und Heraklit, dem Philosophen des Werdens, entscheidet Holger Barghorn zugunsten Heraklits: Die Welt ist ein einziger Kreislauf von Verwandlungen. Holger Barghorn ordnet das Chaos. Das ist eine grundsätzliche Aufgabe von Künstlern. Aus einer Vielzahl von Bildebenen entsteht eine künstlerische Ordnung, die sehr viel Freiheit lässt: Freiheit zu sehen, zu deuten und vor allem Freiheit zu träumen. Neben aller Vielfalt, die uns der Künstler offenbart, ist eine Botschaft überdeutlich: Die Welt, so erzählen die Bilder von Holger Barghorn, ist nicht eindimensional. Sie ist voll von unterschiedlichsten Einflüssen, denen die Menschen ausgesetzt sind. Wir alle sind randvoll mit alten Geschichten, Erinnerungen, Gedanken, Visionen, Ängsten und Hoffnungen. Wir sind nicht nur rationale Wesen, sondern stecken voller Gefühle und die sind oft sehr widersprüchlich. Der Künstler Holger Barghorn schaut in diese Zauberwelten. Damit hat er sie nicht unter Kontrolle, aber er macht sie sich bewusst und ist deshalb in der Lage, spielerisch mit ihnen umzugehen.

Ein weißer Geist quillt aus einem schönen Frauengesicht? Wie schön, die Form ähnelt einem Fuchs und unten fallen bunte Vögel heraus! Interessant! Unglaublich, es gibt noch so viel zu entdecken in einer unendlichen Welt! Das ist die Haltung eines Künstlers, der den Archetyp des Magiers in sich trägt.

Martin Ganzkow

 

Atelier B 51 // Bilderverkauf und -verleih // Öffnungszeiten: täglich nach Vereinbarung, auch am Wochenende

Vita

1966 in Oldenburg geboren
1983-86 Ausbildung zum Zimmermann
1991-92 Fachoberschule für Gestaltung in Oldenburg (Ol)
1993-94 Praktikum in Hildesheimer Werbeagentur
1994-98 Studium an der Fachhochschule in Hildesheim // Holzminden, Fachrichtung Grafik-Design
seit 1999 Mitglied im Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler Hildesheim
seit 1999 freiberuflich tätig als Zeichner, Maler und Grafiker

 

Verwandte Links

  • Holger Barghorn auf Radio Tonkuhle hören
Holger Barghorn
Holger Barghorn
Holger Barghorn
Moppenstraße 14
31079  Wrisbergholzen

0 50 65 / 80 97 01
0178 / 414 9 412
info@holger-barghorn.de
http://www.holger-barghorn.de
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