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Randnotizen
Unser Dorf hat Zukunft


Der Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft findet in verschiedenen Ebenen statt.
  • Zunächst führen die Landkreise im eigenen Zuständigkeitsbereich ihre Kreiswettbewerbe durch.
  • Daraus ergeben sich im Verlauf des Landeswettbewerbes die Kandidaten für den Landesentscheid.
  • Der Landesentscheid wiederum ermittelt unter anderem die Kandidaten, die zum Bundeswettbewerb gemeldet werden sollen.

Alle 3 Wettbewerbe sind für sich genommen eigenständig, bauen aber in ihrer Zielrichtung aufeinander auf.

Die Teilnahme eines Dorfes am Kreiswettbewerb kann beim Kulturbüro angemeldet werden. Die Vorbereitungen für den nächsten Wettbewerb laufen.

 

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Projekt Heimatbilder - Rosen und Rüben in der Bildenden Kunst

 

Der Kreisheimatbund veranstaltete 2009 in Kooperation mit dem Kulturbüro des Landkreises Hildesheim und der Kulturdatenbank www.kulturium.de das Ausstellungs-Projekt Heimatbilder und lieferte damit seinen Beitrag zu Rosen und Rüben, einem Projekt des Netzwerks für Kultur und Heimat.

Wenn Menschen an Heimat denken, dann hat dies im wesentlichen zu tun mit Bildern von Landschaft, welche die Erinnerung abruft. Und zu allen Zeiten hat es Künstlerinnen und Künstler gereizt, ihre Sicht der sie umgebenden Lebenswelt anderen mitzuteilen. So entstanden seit dem 18. Jahrhundert Bilder von Landschaften, Dörflichem und in ihrem Bemühen, dieser Natur, die noch im Wortsinne als Arbeits-Welt erfahren wird, das tägliche Brot abzuringen.

Ziel des Ausstellungsprojektes Heimatbilder war es, anlässlich des Gartenjahres 2009, Kunstwerke aus regionalen Museen und Heimatstuben und ggf. auch aus Privatbesitz zu einer Ausstellung zusammenzuführen und diese dort in eine Beziehung zum zeitgenössischem Kunstschaffen der Region zu setzen.

Das Projekt ist insbesondere auch im Zusammenhang mit der seit einiger Zeit zu beobachtenden Renaissance des Heimatbegriffs zu sehen, welcher, von ideologisch unterfütterter Rückwärtsgewandtheit befreit, gewissermaßen entstaubt, wieder in die Debatte um partizipatorisch-zivil-gesellschaftliche Formen der Ausgestaltung von Lebenswelt Eingang gefunden hat. Kaum eine gesellschafts-, kultur- oder wirtschaftspolitische Positionsbeschreibung kommt derzeit ohne eine Würdigung der Bedeutung regionaler Identität aus, freigesetzt und gefördert durch ein in stetiger Ausweitung begriffenes Spektrum kultureller Aktivitäten mit unmittelbarem Bezug zur vorfindbaren Alltagswelt der Menschen.

Gerade auch im Zusammenführen von Vergangenen und Gegenwärtigen liegt der Reiz dieses Projektes, denn die Bilder von heute sind die zukünftigen Boten aus der Vergangenheit. Sie werden in 100 Jahren Auskunft darüber geben, wie Künstler/innen am Anfang des Jahrtausends ihre/unsere Welt gesehen haben.

Gröling Rathaus

 

 

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